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Saugrobot.de

Nie mehr selber Saugen ...

Bürstenwalzen

Die meisten heute angebotenen Saugroboter setzen heute eine Bürstenwalze zur mechanischen Unterstützung der Reinigung ein. Der Staub und größere Partikel werden von der Bürste aufgewirbelt, so daß sie vom Luftstrom des Staubsaugers leichter erfaßt werden können. Im günstigsten Fall schleudert die Bürste die Staubkörner bis in den Ansaugkanal des Staubsauger.

Skizze eines Saugroboter: Reinigungsmechanik mit einer Bürste

Um die Saugleistung zu erhöhen und um zu verhindern daß Partikel unter dem Saugroboter durchgeschleudert werden, wird die hintere Seite des Ansaugschlitzes mit einer Gummilippe zum Boden hin abgedichtet. Diese Gummilippe wischt je nach Typ des Saugroboters teilweise dicht über den Boden.

Wenn die Bürstenwalze keine Lücken aufweist und den Boden gut erreicht, kann Sie die dünnen Staubschichten auf Hartböden fast ebensogut aufnehmen wie ein Staubtuch. Da die Walzenbürsten jedoch an den Außenseiten in Lagern geführt werden, lassen Saugroboter mit Walzenbürsten meist ungereinigte Ränder zurück. Seitliche rotierende Pinselbürsten können auf Hartböden die Reichweite der Walzenbürste erweitern.

Die Reinigung auf Teppich oder Auslegeware ist mit einer Walzenbürste sehr effektiv. Die neuen Besitzer sind meist erstaunt, was ein Saugroboter aus einem frisch gesaugten Boden noch alles herausholt: Der Saugroboter bearbeitet mit der Bürste die Fasern und löst so den Staub auf der Fasern, der von normalen Staubsauger nicht erreicht werden kann. Zudem lassen sich die Saugroboter deutlich mehr Zeit bei der Reinigung, kaum eine Hausfrau wird über eine Stunde in einem Raum saugen.

Rotierende Pinselbürsten haben auf Auslegeware nahezu keinen Effekt: Bereiche die vom Saugroboter nicht mit der Walzenbürste erfaßt werden, zeigen mit der Zeit einen grauen Schleier. Viele (auch hochwertige) Saugroboter verzichten daher ganz auf die rotierenden Pinsel. Die Ränder sollten regelmäßig (z.B. einmal im Monat) mit einer Fugendüse eines normalen Staubsaugers nachgearbeitet werden.

Gegenläufige Walzenbürsten

Die Firma iRobot verwendet bei Ihren Saugrobotern gegenläufige Walzenbürsten. Die erste Bürstewalze bearbeitet mit den Borsten intensiv den Flor der Auslegeware und löst den Staub von Hartböden und Teppichfasern. Die zweite gegenläufig rotierende Walze besteht aus Gummilippen. Diese Walze wirft die entgegenkommenden Partikel nach oben in eine Filterbox.

Skizze eines Saugroboter: Reinigungsmechanik mit gegenläufigen Walzen, einmal Bürste, einmal Gummiwalze

Das Prinzip ist recht alt: Bereits die mechanischen Teppich-Roller von Leifheit nutzten in den 60er-Jahren Bürstenwalzen um Staub und Krümel in zwei Fangboxen zu werfen. Der Schleudereffekt reicht aus um Partikel zuverlässig in eine Fangbox zu bringen, ein Saugeffekt ist für die Partikel eigentlich nicht notwendig.

iRobot geht sogar noch einen Schritt weiter und hat die Filterbox in eine Partikelbox und eine Feinstaubbox bei den Roomba-Saugrobotern getrennt und nutzt einen schmalen Saugschlitz hinter der zweiten Walze um feine Stäube mit einem Staubsauger aufzunehmen. Die Feinstaubbox wird nur durch den Staubsauger gefüllt.


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