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Nie mehr selber Saugen ...

Veluce Mio im Test:
Fahrwerk und Sensoren

Der Veluce Mio entstammt einer Baureihe von Robotern die bereits seit einigen Jahren auf dem Markt ist. Fahrwerk und Sensoren wurden vom Hersteller in dieser Zeit stetig weiter entwickelt.

Fahrwerk Wertung: 9 von 10 Punkten

Das Fahrwerk des Veluce Mio setzt sich aus zwei Antriebsgondeln seitlich und einer drehbar gelagerten Rolle zusammen. Die großen seitlichen Räder sind mit Gummireifen ausgestattet, die die Traktion erhöhen und normalerweise keinen Abrieb hinterlassen. Der gesamte Roboter hat seinen Schwerpunkt vor den Antriebsrädern, so dass er sich sicher auf der Rolle an der Vorderseite des Roboters abstützt. Die Antriebsräder können für ca. 3,5 cm aus der Unterseite des Saugroboters gestreckt werden und erlauben eine gute Geländegängigkeit.

Veluce Mio Saugroboter: Unterseite des Robosauger

Mit Ausnahme der Seitenbürste und der Hauptbürsten bietet die glatte, geschlossene Unterseite keine Öffnungen an denen sich der Veluce Mio im Untergrund verhaken könnte. Die Bürsten sind nicht durch einen Käfig abgesichert, durch die Bürstenbewegung bleibt der Saugroboter jedoch nicht an Kanten hängen.

Wenn der Mio auf einem Keil aufläuft (z.B. Auf dem Fuß eines Möbelstücks), dann kann er sich selber befreien. Der Saugroboter erkennt das Hindernis mit den Höhensensoren und fährt dann rückwärts vom Hindernis herunter.

Dickere Kabel werden als Hindernis ohne Probleme überfahren, dünnere Kabel sollten aber in jedem Fall aus dem Weg geräumt werden, da die Walzen-Bürsten biegsame Kabel einfangen und aufwickeln. Der mögliche Schaden entsteht dann durch einen herunter gerissenen Gegenstand am anderen Ende des Kabels.

Kleinere Bodenschwellen und Teppichränder überfährt der Roboterstaubsauger ohne große Abweichungen oder Mühen, Hindernisse die höher sind als ca. 2,3cm werden durch den Bumper (Rammschild) erkannt.

Unter dem Kollisionssensor hat das Chassis einen angeschrägten Rand, der es dem Roboter ermöglicht sich auf Schwellen oder Teppiche bis etwa 2cm Höhe hinaufzuschieben. Das Rammschild deckt daher den unteren Rand des Fahrwerks nicht ab.

Sensoren Wertung: 9 von 10 Punkten

Der Veluce Mio nutzt zur Wanderkennung hauptsächlich die Entfernungssensoren im oberen Drittel des Bumpers. Im Vergleich zu seinem Vorgänger (dem Veluce Vivo, der hier als Robby Deluxe bzw. M-788 getestet wurde) ist die Entfernungsmessung dramatisch verbessert worden.

Veluce Mio Robosauger: Sensoren des Staubsaugerroboters

Die Erkennung von Hindernissen ist im Mio auf die Vermeidung von Kollisionen ausgerichtet, soweit die Erkennung der Hindernisse mit den Entfernungssensoren gelingt, wird jede Berührung des Hindernisses vermieden. Gerade empfindliche dunkle Möbel werden vom Veluce Mio geschont, die Berührung durch einen Saugroboter würde hier auf Dauer sichtbaren Abrieb oder staubige Streifen hinterlassen.

Nur wenn die Entfernungsmessung z.B. bei schmalen Hindernissen nicht ausreicht, kollidiert der Veluce Mio mit den Möbeln. Hier greift dann der Bumper bzw. das Rammschild des Saugroboters.

Hindernisse bei denen der Saugroboter auf eine Fläche trifft, werden vom Veluce Mio immer erkannt. Selbst weiche Stoffe, wie z.B. Gardinen, die andere Roboter zur Seite schieben, werden vom Mio erkannt und umfahren.

Schmale Gegenstände wie Stuhl- und Tischbeine entgehen den Entfernungssensoren, hier kommt dann der Bumper zum Einsatz. Auch sehr flache Hindernisse kann der Veluce Mio nur mit dem Bumper erkennen.

Die Entfernungssensoren sind auf eine geringe Entfernung eingestellt, der Veluce Mio wendet erst wenige Zentimeter vor dem Hindernis. Durch den optimal gewählten Abstand kann die Seitenbürste fast immer die Wand erreichen.

Kommt der Saugroboter seitlich in die Nähe eines Hindernisses, das eventuell eine Durchfahrt behindern könnte, verlangsamt der Veluce Mio seine Fahrt um einen harten Aufprall zu vermeiden.

Die 4 Höhensensoren decken die komplette Vorderseite des Saugroboters ab und halten den Veluce Mio sicher von Abgründen fern. Sie reagieren bereits wenn der Saugroboter wenige Zentimeter vom Boden abgehoben wird, so dass der Mio auch ein Auffahren auf einen flachen Gegenstand erkennen kann.

Eine besondere Schmutzerkennung ist nicht vorhanden. Erkennt der Saugroboter beim Selbsttest oder im Betrieb einen Fehler, wird dieser als Nummerncode angezeigt.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Wertung: 10 von 10 Punkten

Der Veluce Mio hat im Testbetrieb alle Hindernisse zuverlässig erkannt. Hier gibt es keine Punktabzüge.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk9
Sensoren9
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen10
Summe Fahrwerk und Sensoren28(maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Bewegung des Veluce Mio ...


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