Veluce Mio im Test - Zusammenfassung
Man merkt dem Veluce Mio deutlich die mehrjährige Erfahrung des Herstellers im Saugroboterbau an. Der Saugroboter ist ausgereift und sinnvoll ausgestattet.
Positiv im Test
Die Reinigungsleistung des Veluce Mio ist mir besonders positiv aufgefallen. Die gegenläufigen Walzenbürsten ermöglichen eine wirklich saubere Reinigung, hier bleibt nichts liegen.
Die Seitenbürste leistet ebenfalls erstaunliches: Obwohl der Veluce Mio ein Hindernis in den meisten Fällen nicht berührt, schafft er es trotzdem die Fächen bis zum Rand zu erfassen.
Negativ im Test
Die Ladestation des Veluce Mio ist seine einzige große Schwäche: In Räumen mit gekehlten Fussleisten kann die Station nur mit einer Hilfskonstruktion an der Wand eingesetzt werden, ansonsten kippt der Saugroboter die Station etwas an und kommt nicht mehr an die Ladekontakte. Mit einer Bodenplatte für die Standfestigkeit der Station wäre das Ergebnis deutlich besser ausgefallen.
Einsatzbereiche
Der Veluce Mio eignet sich für die regelmäßige Reinigung eines einzelnen Raums. Die Reinigungsmechanik ist für Teppich und Hartböden gleichermaßen gut geeignet, lediglich wenn der Wischbalken (Mop) eingesetzt werden soll, sollten keine Teppiche oder textile Böden im Raum vorhanden sein.
Wertung
| Thema | Punkte | Bemerkung |
|---|---|---|
| Fahrwerk und Sensoren | 28 | (maximal 30 Punkte) |
| Bewegung | 16 | (maximal 30 Punkte) |
| Reinigung | 27 | (maximal 30 Punkte) |
| Akku und Wartung | 25 | (maximal 40 Punkte) |
| Bedienung und Kosten | 30 | (maximal 40 Punkte) |
| Gesamtwertung | 126 | (maximal 170 Punkte) |
Im Gesamtergebnis erreicht der Veluce Mio mit 126 Punkten die Note "gut". Im direkten Vergleich liegt der Veluce Mio in Augenhöhe mit dem iRobot Roomba 555, angesichts des Kaufpreises eine eindeutige Kaufempfehlung.
