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TP-AVC 701 im Test: Fahrwerk und Sensoren

Der TP-AVC 701 ist sehr einfach aufgebaut und dem technischen Standard der allerersten Saugroboter.

Fahrwerk Wertung: 1 von 10 Punkten

Zwei große ungefederte Antriebsräder sind das auffälligste Merkmal des kleinen Saugroboters. Der TP-AVC 701 besitzt eine drehbare Rolle an der Frontseite mit der er sich vorne abstützt. Leider liegt der Schwerpunkt des Roboters genau in Höhe der Antriebsräder, so dass eine weitere gefederte Rolle im Heck des Roboters für eine Neigung nach vorne sorgen muss.

Self-Cleaner: TP-AVC701 Saugroboter, automatischer Staubsauger

Noch dazu ist die Feder der hinteren Rolle zu schwach ausgelegt: Der Roboter kann weit nach hinten schwanken. Der erweiterte Ansaugstutzen des Staubsaugers nutzt dann den plötzlichen Freiraum, klappt aus der Führung heraus und verhakt. Ist der Stutzen erst einmal draußen, reicht ein weiteres Schwanken und die Antriebsräder drehen hilflos in der Luft.

Im Testgerät habe zusätzlich die Feder eines Kugelschreibers eingesetzt. Die verstärkte Feder sorgt jetzt dafür, dass der Saugroboter immer nach vorne geneigt bleibt. Der Ansaugstutzen bleibt in der Führung und der Roboter kann seine Reinigung jedes Mal beenden.

Geländegängigkeit braucht man von einer solchen Konstruktion nicht zu erwarten. Auf glattem Boden reicht der Antrieb manches Mal nicht aus um den Kollisionssensor auszulösen. Einen Punkt bekommt der TP-AVC 701 Saugroboter nur, weil er sich überhaupt bewegt.

Sensoren Wertung: 1 von 10 Punkten

Der Roboter kann nur über die Kollision mit einem Gegenstand seine Umgebung erkennen. Die Sensorenausstattung der TP-AVC 701 ist das absolute Minimum: Es steht lediglich ein einfaches Rammschild als Kollisionssensor zur Verfügung.

Self-Cleaner: TP-AVC701 Saugroboter, automatischer Staubsauger

Das Rammschild ist nicht in die Karosserie des Roboters integriert. Ähnlich wie bei einem Auto aus den 60er Jahren ist eine Stoßstange an der Front des Roboters angebracht. Diese wird mit einer aufgesetzten Erweiterung auf das Profil des Roboters vergrößert.

Die Enden des Rammschild stehen weit von der Karosserie des Roboters ab, was dem TP-AVC 701 viele Möglichkeiten öffnet sich an Gegenständen und Kabeln zu verhaken. Da er vor dem Wenden etwas zurücksetzt, haken sich herabhängende Kabel am Schild ein. Der Raum sollte sorgfältig auf den Einsatz des Roboters vorbereitet werden.

Höhensensoren bzw. Sensoren für die Erkennung von Abgründen gibt es nicht, den TP-AVC 701 findet man regelmäßig am unteren Ende einer Treppe wieder. Ein Tabledance, den andere Testkandidaten an dieser Stelle absolvieren, würde für den TP-AVC 701 jenseits der ersten Tischkante enden.

Infrarot-Empfänger für virtuelle Wände oder eine Fernbedinung sind nicht vorhanden.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Wertung: 7 von 10 Punkten

Self-Cleaner: TP-AVC701 Saugroboter, automatischer Staubsauger

Im Rahmen dessen, was der Roboter erkennen kann, leistet er sich nur wenige Fehler:

Das weit abstehende Rammschild verhakt sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit an Kabeln und der Kollisionssensor ist nicht sehr sensibel, auf glatten Böden reicht der Antrieb manchmal nicht aus um den Sensor auszulösen. Da der Antrieb nicht sehr kräftig ist, drehen aber die Räder nicht sofort durch.

Da keine Fehlererkennung vorhanden ist, schaltet sich der TP-AVC 701 in einer Fehlersituation nicht ab und gibt auch ansonsten keine Fehlermeldungen aus. Der Besitzer muss in einer Fehlersituation selbst erkennen, was dem Roboter fehlt.

Der TP-AVC701 hat weder eine Treppenerkennung noch eine Möglichkeit zum Einsatz von virtuellen Wänden, daher sollte der Einsatzbereich durch geschlossene Türen versperrt werden.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk 1
Sensoren 1
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen 7
Summe Fahrwerk und Sensoren 9 (maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Bewegung des TP-AVC 701 ...


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