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TCM Reinigungsroboter im Test:
Akku und Wartung

Mit Steckernetzteil und einem 2000mAh-Akku ist der TCM Reinigungsroboter nur einfach ausgestattet, spätere SP-Robo-01 Modelle des Herstellers Supportplus erhielten größere Akkus. Höchstleistungen sind vom getesteten Modell leider nicht zu erwarten.

Akkuleistung Wertung: 4 von 10 Punkten

TCM Reinigungsroboter, Akkupack 14,4 Volt 2000mAh

Das getestete Modell wurde zwar als neu gekauft, stammt aber aus der Tchibo-Aktion aus dem Jahr 2005. Der im Roboter vorhandene NiMH-Akku ist also schon eine Weile gelagert worden, glücklicherweise sind neue NiMH-Akkus in dieser Hinsicht nicht sonderlich empfindlich. Die Akkuleistung bei erstmals verwendeten Akkus nimmt in den ersten 10 bis 20 Ladezyklen noch zu. Der Akku muß vor der ersten Inbetriebnahme einmal vollständig geladen werden um den Akku nicht durch eine Tiefentladung zu beschädigen.

Nach anfänglich etwa 40 Minuten Akkulaufzeit verbesserte sich die Laufzeit auf bis zu 60 Minuten auf Hartböden. Wird der Saugroboter auf Teppich eingesetzt, verkürzt sich die Laufzeit deutlich. Die angegebene maximale Laufzeit von 90 Minuten wurde auch unter optimalen Bedingungen im Test nicht erreicht.

Der Antrieb der Walzenbürste und die Antriebsräder sind die größten Verbraucher, der Lüfter des Staubsaugers benötigt mit 2 Watt Leistung nur wenig Strom. Da der TCM Reinigungsroboter ziemlich zügig unterwegs ist, sind die Zeitprogramme auf 10 bis maximal 25 Minuten Laufzeit begrenzt.

Mit einer Akkuladung bewältigt der Roboter auf Hartboden zumindest 2 volle Programme, in den meisten Fällen ist auch noch ein dritter Durchlauf möglich. Wird der Roboter mehr oder weniger unbeaufsichtigt eingesetzt, läßt sich per Programm nur eine Reinigung starten. Der Akku hat dann noch Reserven für einen weiteren Einsatz am nächsten Tag.

Leider werden diese Werte nur von einem Teil der heute angebotenen TCM-Reinigungsrobotern erreicht. Nach der ursprünglichen Veröffentlichung des Tests erreichten mich mehrere Rückmeldungen anderer Käufer des Roboters, die von Batterielaufzeiten von maximal 10 Minuten berichten. Auch ein zeitgleich im Bekanntenkreis gekaufter TCM Reinigungsroboter aus der selben Lieferung wie das zweite Testgerät erreicht auch nach 20 Ladezyklen maximal 10 bis 12 Minuten Laufzeit, ein Austausch der Akkus bringt keine Besserung. Der Fehler scheint eher beim Ladegerät oder Lade-Elektronik des Roboters zu liegen.

Ladezeiten Wertung: 4 von 10 Punkten

TCM Reinigungsroboter: Das winzige Steckernetzteil

Der TCM Reinigungsroboter nutzt ein Schaltnetzteil in der Bauform eines Steckersnetzteils. Das miit automatischer Spannungsanpassung an 110 bis 230 Volt versehene Ladegerät für NiMH-Akkus liefert 250mA bei 15 Volt. Im Ladebetrieb verbraucht ist die typische Leistungsaufnahme 7 Watt, im Standby bzw bei der Erhaltungsladung lag die Leistungsaufnahme unter 0,06 Watt. Den Robotern wurden Ladegeräte in unterschiedlichen Gehäuseformen beigelegt, so daß die Werte im Einzelfall abweichen können.

Laut Bedienungsanleitung braucht das kleine Steckernetzteil 12 Stunden um einen leeren Akku vollständig zu laden. Das Netzteil zeigt den Ladebetrieb mit einer zweifarbigen LED an: Die rote LED steht für normale Ladung, grün für Erhaltungsladung. Die LED wechselt nach grün wenn der Stromverbrauch des Netzteils etwa 2 Watt erreicht, der Akku wird dann immer noch geladen.

Da der Roboter über keine Ladestation verfügt, wird der TCM Reinigungsroboter erst nach komplett getaner Arbeit an die Steckdose angeschlossen. Längere Ladezeiten sind für den regelmäßigen Einsatz in jeweils einem Raum akzeptabel, die Ladezeit ist kurz genug um den Roboter über Nacht aufzuladen. Für eine kurze Zwischenladung ist das Ladegerät dagegen nicht geeignet.

Filter Wertung: 3 von 10 Punkten

Das Ausleeren der Filterbox ist beim TCM Reinigungsroboter etwas aufwändiger als es auf den ersten Blick ausieht: Die Filterbox wird mit einem Tastendruck vom Roboter abgenommen und der offene Teil der Box wird im Abfalleimer ausgeschüttet. Die Flächen in der Box sind glatt, so daß ein wenig Klopfen ausreicht um den gesamten Inhalt aus der Box zu bekommen.

im unteren Teil der Box befindet sich die Abteilung für den Feinstaub. Nach Abnehmen des Gitters mit dem Filterfließ kann die Box ausgeschüttet werden. Ein schmaler Rundpinsel (aus dem Malerbedarf) eignet sich gut um den restlichen Staub aus der Box und vom Filterfließ abzustreifen. Das Fließ hat eine glatte Oberfläche und läßt sich mit dem weichen Pinsel ohne Beschädigungen säubern. Anschließend wird das Gitter mit dem Filterfließ wieder in die Box eingesetzt.

In den langen Wegen zwischen Ventilator und Box sammeln sich Staubflocken. Diese sollten mit dem Pinsel sowohl an der Filterbox als auch am Roboter herausgeholt werden.

Zum Schluß sollte noch der Ansaugweg an der Unterseite des Roboters geöffnet werden und die sich dort sammelnden Staubflocken an den Leitstegen abgepinselt werden. Die Staubflocken sammeln sich insbesondere an der Ansaugöffnung des Gebläses und decken dort einen Teil des Saugschlitzes ab. Wird der Staubsauger des TCM Reinigungsroboters nicht regelmäßig gereinigt, verstopfen Fusseln die Ansaug- und Transportwege zum Feinstaub-Filter. Nur gut ein Drittel des Staubes kommt im Filter an, der Rest sammelt sich auf als kompakte Flocken im Auswurfkanal des Gebläses und in den Leitstegen des Ansaugweges.

Das Gebläse kann nur durch die Ansaugöffung und den Luftaustritt mit spitzen Fingern oder einer Pinzette von Fusseln befreit werden. Der schwache Lüfter ist kaum in der Lage sich von größeren Staubflocken selber zu befreien.

Mit etwas Übung sind Filterbox und Roboter in 2 bis 3 Minuten wieder einsatzbereit. Die Prozedur ist umständlich und der Benutzer kommt mit dem aufgesaugten Staub in Berührung.

Bürstenpflege Wertung: 3 von 10 Punkten

Die offene Konstruktion der Unterseite sammelt lange Haare an verschiedenen stellen ein und wickelt sie auf. Die Haare fangen sich insbesondere auf dem rotierenden Pinsel, in der Walzenbürste und in der Nähe der Antriebsräder. Kurze Haare sind kein Problem. Wenn Sie jedoch langehaarige Mitbewohner in der Wohnung haben, sollten Sie den Roboter nach jedem Einsatz die Unterseite des Roboters kontrollien und die langen Haare entfernen.

Die Bürste des TCM Reinigungsroboters läßt sich nicht entnehmen. Wickeln sich Fäden oder lange Haare auf die Walzenbürste, müssen diese bei eingebauter Bürste abgenommen oder herausgeschnitten werden. Glücklicherweise sind in der Bürste 2 Stege angebracht, die ein enges Aufwickeln der Haare verhindern. Der Abstreifkamm an der Filterbox nimmt viele Haare oder Fäden ab, bevor sie sich um die Walzenbürste wickeln können. Am einfachsten lassen sich die Haare mit einem groben Kamm von den weichen Borsten abnehmen und herausziehen.

TCM Reinigungsroboter: Bürsten

Um besser an die eingebaute Bürste zu gelangen, können die Drahtbügel des Bürstenkäfigs mit etwas Druck ausgehakt werden. Sind die Drahtbügel zur Seite geklappt, ist die Bürste etwas besser zugänglich. Die Bürste kann nicht ohne weiteres entnommen werden, die Bürstenhälften sind auf der Achse verschraubt.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Akkuleistung4
Ladezeiten4
Filter3(Verbrauchsmaterial erforderlich)
Bürstenpflege3
Summe Akku und Wartung14(maximal 40 Punkte)

Weiter im Test mit Bedienung und Kosten ...
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