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Siemens VSR 8000 im Test:
Fahrwerk und Sensoren

Das Fahrwerk und Sensoren sind ein Grund für den hohen Preis des Siemens VSR 8000. Der hier eingesetzten Technik kann bislang (Mitte 2007) kein anderer Hersteller etwas gleichwertiges entgegensetzen.

Fahrwerk Wertung: 10 von 10 Punkten

Siemens VSR 8000, Ansicht der Unterseite

Der Sensor Cruiser hat ein außergewöhnlich geländegängiges Fahrwerk.

Die Antriebsräder sind mittig in Form einer Pendelachse aufgehängt. Federn die Antriebsräder aus, verändert sich auch der Sturz der Räder. Nur die vordere Hälfte des Roboters wird durch mehrere kleine Rollen am Saugkopf abgestützt.

Der Federweg der Antriebsräder beträgt zwar nur etwa 1,5 cm, zusammen mit dem sauber gestalteten Boden bleiben hier maximal 3cm Bodenfreiheit. Bei einem Durchmesser von nur 29cm ist das genug für dicke Teppiche und Fußmatten.

Da der Siemens VSR 8000 keinen rotierenden Seitenpinsel besitzt, kann sich der Unterboden auch nicht auf Teppichkanten verhaken. Die große Bodenfreiheit sorgt beim Erreichen einer Treppe für ein abenteuerliches Wippen in Richtung Abgrund, doch auch hier setzt der Roboter sicher zurück.

Wie ein Geländewagen arbeitet sich der Siemens Sensor Cruiser über Schwellen und Kanten ohne die Richtung wesentlich zu verändern: Alles was unter dem Kollisionssensor durchpaßt kann auch überfahren werden.

Sensoren Wertung: 10 von 10 Punkten

Der Siemens VSR 8000 hat Sensoren für nahezu jeden Zweck. Neben der Kollisionserkennung sorgen Höhensensoren, Schmutzsensoren, eine Überwachung der Filterbox, Überwachung der Walzenbürste und einige andere Sensoren für einen Roboter der jederzeit seinen Zustand überwacht.

Der Siemens Sensor Cruiser verwendet Hall-Sensoren zur Erkennung von Kontakten mit seiner Karosserie. Die gesamte Karosserie ist schwingend auf dem Chassis gelagert und dienst als Sensor. Verändert sich die Lage der Karosserie durch einen Stoß gegenüber dem Chassis erkennt der Siemens VSR 8000 über die Hallsensoren nicht nur den Stoß sondern auch die Richtung aus der der Stoß kam.

Die Stoßrichtung wird vom Programm ausgewertet und ermöglicht das Hineinfahren und Entkommen aus kleinsten Lücken.

Treppen werden mit 4 Höhensensoren erkannt. Der Roboter fährt mit Schwung auf den Abgrund zu, wippt einmal über die Klippe, setzt zurück und wendet zuverlässig. Die 4 Höhensensoren sind rund um das Gehäuse verteilt, so daß alle möglichen Fahrtrichtungen abgedeckt sind, der Roboter erkennt einen Abgrund auch hinter dem Roboter. Auch beim Einsatz auf einem Tisch fällt der Roboter nirgendwo herunter.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Wertung: 10 von 10 Punkten

Die Erkennung von Hindernissen ist ausgereift und arbeitet fehlerlos. Während des gesamten Einsatzes konnten wir den Siemens Sensor Cruiser nicht ein einziges Mal dabei erwischen irgendwo mit den Rädern durchzudrehen oder ein Hindernis nicht zu erkennen.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk10
Sensoren10
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen10
Summe Fahrwerk und Sensoren30(maximal 30 Punkte)

Weiter im Test mit der Bewegung ...
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