Skip to: site menu | section menu | main content

Saugrobot.de

Nie mehr selber Saugen ...


Werbung:
Back to top

Gibt es eine Klasseneinteilung?

Vor einiger Zeit (es war 2006) habe ich an dieser Stelle versucht Saugroboter in Klassen einzuteilen, als grobe Übersicht ist diese Einteilung heute noch gültig, aber es gibt bereits einige neue Aspekte. Besuchen Sie auch den großen Saugroboter-Test, dort zeigen sich noch wesentich mehr Unterschiede.

Saugroboter mit Steckernetzteil

einfacher Saugroboter mit Steckernetzteil

Die einfachste Form der Staubsaugerroboter sind die Modelle mit Steckernetzteil. Beim Einsatz wird der Roboter in einem Raum ausgesetzt und reinigt die zugänglichen Flächen bis zum Ende des gewählten Programms oder bis der Akku leer ist. Anschließend sammeln Sie den automatischen Staubsauger wieder ein und laden den Akku mit dem Steckernetzteil wieder auf. Mittlerweile (Oktober 2009) gehören zu dieser Gruppe nur noch wenige Einstiegsmodelle und einige Billiganbieter.

Die Steuerung dieser Reinigungsroboter in dieser Klasse ist meist sehr einfach ausgelegt: Der Raum wird nicht erkannt, der Roboter reagiert nur auf Kollisionen. Die Strategie reicht aus um möglichst viel Fläche zu erfassen. Der Saugroboter braucht sich nicht im Raum zu orientieren, sondern beendet sein Programm dort wo er sich gerade befindet. Manchmal findet man seinen Roboter dann unter dem Bett oder unter einem Schrank.

Der Saugroboter benötigt keine Akku-Reserve um zu einer Station zurückzufinden, die eingesetzten Akkuskapazitäten sind daher oft geringer. Das regelmäßige vollständige Entladen ermöglicht auch den Einsatz von NiCad-Akkus. Die Ladezeiten mit den teilweise noch verwendeten Trafo-Steckernetzteilen sind sehr lang.

Saugroboter mit Ladestation

Saugroboter mit Ladestation

Staubsaugerroboter mit Ladestation ermöglichen einen regelmäßigen Betrieb. Ältere Modelle nutzten die Ladestation noch für eine Zwischenladung um die Reichweite zu vergrößern, die aktuellen Modelle suchen die Station erst am Ende eines Reinigungslaufes auf. Der Roboter wird mittels Timer oder auf Knopfdruck gestartet, nach der Reinigung des Raumes wird der Akku sofort wieder geladen und wartet in der Station auf den nächsten Einsatz.

Die Software für diese Modelle ist ungleich komplizierter, das Wiederauffinden der Ladestation ist eine schwierige Aufgabe und die Akkus dürfen während der Reinigung nicht völlig leergefahren werden. Die Ladestationen enthielten in den ersten Modellen auch kräftige Schaltnetzteile, mittlerweile werden Ladestation und Netzteil wieder getrennt um die Station kleiner zu halten. Die verwendeten Schaltnetzteile werden als kompaktes Steckernetzteil oder ähnlich einem Laptop-Netzteil mit Kabel aufgebaut.

Bei vielen Robotern werden die Ladestationen mittlerweile auch mit Timern ausgestattet, denn erst der Einsatz eines Wochenprogramms ermöglicht eine wirklich automatisierte Reinigung der Wohnung.

Bei einfachen Modellen kommuniziert die Station per Infrarot-Strahl mit dem Roboter und startet den Reinigungsvorgang zu einem eingestellten Zeitpunkt. Die Wochentimer erlauben den Einsatz individuell für jeden Wochentag zu planen, so daß man am Sonntag morgen nicht vom Staubsauger geweckt wird. iRobot baut den Wochentimer zur Zeit als einziger Hersteller direkt in den Roboter ein.

Die Filterboxen der Saugroboter nehmen nur begrenzte Mengen an Staub auf, reichen aber bei regelmäßigem Einsatz für eine gute Woche (oder 7 Einsätze). Nur wenn die Roboter erstmals in neuen Räumen eingesetzt werden, sollte die Box nach jedem Einsatz geleert werden.

Saugroboter mit Absaugstation

Robotersystem mit Station

Die Staubsaugertüten der Basisstation ermöglichen einen längeren unbeaufsichtigten Betrieb und erleichtern den Einsatz für Allergiker. Der Akku wird in der Station nachgeladen und die Filterbox des Saugroboters wird bei jedem Aufladen der Akkus ohne manuellen Eingriff geleert.

Diese Bauform scheint sich am Markt nicht durchzusetzen: Nur Kärcher (und Siemens als Lizenznehmer) hat diesen Weg beschritten. Die große Station verteuert den Roboter und die Zwischenladungen sind bei den aktuellen Akkukapazitäten nicht mehr notwendig.


Werbung:

Back to top