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Nie mehr selber Saugen ...

Akkuleistung

TCM Reinigungsroboter, Akkupack 14,4 Volt 2000mAh

Die Akkuleistung eines Reinigungsroboters hängt stark vom Untergrund ab auf dem der Roboter eingesetzt wird. Anhand der Leistungsangaben des Herstellers kann zwar eine theoretische Reinigungszeit für den Saugroboter ermittelt werden, doch die wird nur im Idealfall erreicht. Als Richtlinie kann gelten: Auf glatten Böden (Fliesen, Laminat oder Filzböden) erreicht ein Reinigungsroboter deutlich längere Zeiten als auf Auslegeware oder hochflorigem Teppich.

Die Akkuleistung ist von weiteren Faktoren abhängig: Insbesondere lange Lagerzeiten machen den Akkus zu schaffen. Mit den ersten Ladezyklen nach einer längeren Lagerung erreichen die Saugroboter normalerweise nicht die volle Leistung, bei regelmäßigem Einsatz des Staubsauger-Roboters verbessern sich dann die Laufzeiten.

Akkupack im SupportPlus F-1 Staubsaugerroboter

Je nach Modell sind die Akkus unterschiedlich groß ausgelegt: Mit 1700m Ah bei 12 Volt (20,4 Wh) hat der Siemens VSR 8000 einen der kleinsten Akkus im Vergleich. Schnellladung und ein sehr stromsparend ausgelegter Roboter ermöglichen trotzdem ausdauernde Laufzeiten von einer Stunde und einer weiteren Stunde Reserve zur Stationssuche (Herstellerangabe). Beim Supportplus F1 ist es genau anders herum: Mit 43,2 Wh (3000mAh bei 14,4 Volt) ist der Akku sehr groß ausgelegt, die Laufzeit ist mit 45 Minuten (Herstellerangabe) sehr kurz und das Ladegerät sorgt für Pausen von 3 bis 6 Stunden für eine Zwischenladung.

iRobot Roomba APS-Akku

Einige Hersteller lassen sich nicht in die Karten sehen: Bei Roomba waren bis 2008 nur Laufzeiten, aber nirgendwo die Kapazitäten der Akkus zu erfahren. Der herstellerspezifische APS-Akku lieferte ebenfalls keinen aufgedruckten Hinweis auf die Spannung oder Kapazität.

Bei Saugrobotern mit Ladestationen darf der Akku nicht völlig leergefahren werden, da noch Akkuleistung benötigt wird um die Ladestation aufzusuchen. Hier werden oft 20 bis 30 Prozent der Kapazität für die Suche vorgehalten. Bei älteren Akkus kann die Reinigungsdauer dann erschreckend kurz werden. Reinigungsroboter mit Steckernetzteil und Kabel benötigen diese Reserve nicht, hier wird der Akku nahezu vollständig geleert.

Akkus sind Verschleißteile

Inifinuvo Cleanmate QQ2: Herstellerspezifisches Akkupack

Der Akku ist eines Staubsaugerroboters ist ein Verschleißteil. Die Haltbarkeit liegt je nach Akkutyp bei 500 bis 1000 Ladezyklen.

Manche Modelle verwenden eine Schnellladung um den Saugroboter möglichst schnell wieder zum Einsatz zu bringen. Der Siemens VSR 8000 und der Kärcher RC 3000 sind hier die schnellsten: Nach 20 Minuten sind die Akkus wieder fit. Das funktioniert auf Dauer nur mit sehr guten Ladegeräten.

Das NiMH-Akkupack des SupportPlus F1 soll z.B. nach Herstellerangaben rund 500 Ladezyklen durchhalten, andere Hersteller gehen von 300 bis maximal 1000 Ladezyklen aus. Saugroboter die mit einer Akkuladung am Tag auskommen, erreichen diese Anzahl der Ladezyklen typischerweise nach 3 bis 4 Jahren. Je öfter ein Roboter im Betrieb nachlädt, um so schneller erreicht er seine Verschleißgrenze.

Akkus lassen sich oft nur bei Markenherstellern nachkaufen. Wirbt der Hersteller bereits mit dem Ersatzakku, ist dies ein gutes Zeichen für die Haltbarkeit des Saugroboters. Um in den Genuß eines neuen Akkus zu kommen, muß auch der Rest des Roboters lange durchhalten.


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