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Nie mehr selber Saugen ...

Samsung Navibot im Test:
Fahrwerk und Sensoren

Die neue Fahrstrategie erfordert eine Kamera im Samsung Robosauger, aber auch sonst ist der Navibot mit allem ausgestattet, was im Moment Stand der Technik ist.

Fahrwerk Wertung: 8 von 10 Punkten

Das Chassis des Samsung Navibot ist auf der Unterseite mit einer glatten Plastikfläche abgedeckt, die verhindert daß sich der Roboter beim überfahren von Kanten verhaken kann. Lediglich die beiden Seitenbürsten und die Hauptbürste unterbrechen die glatte Fläche.

Samsung Navibot SR8855 Unterseite

An der Vorderseite stützt eine drehbar gelagerte Rolle den Navibot ab, seitlich ragen den beiden Antriebsräder aus dem Boden. Die Räder können bis zu 3 cm aus dem Fahrzeugboden herauskommen und erlauben das Überfahren von Kanten bis zu einer Höhe von etwa 10mm. Größeren Schwellen werden als Hindernis erkannt. Der Roboter reagiert früher auf Schwellen die er im rechten Winkel anfährt, seitlich angefahrene Kanten dürfen auch mal etwas höher sein.

Das Fahrwerk reicht im normalen Betrieb in jedem Fall gut aus, zumal der Samsung Navibot Hindernissen früher ausweicht als andere Saugroboter und so Ärger vermeidet.

Sensoren Wertung: 9 von 10 Punkten

Der Samsung Navibot verfügt über einen Kollisionssensor (Bumper), der die gesamte vordere Hälfte des Saugroboters abdeckt und Kollisionen in jedem Fall erkennt. Der Bumper ist mit Gummi überzogen, der Überzug kann Kratzer und Schleifspuren an den Möbeln verhindern. Der Kollisions-Sensor ist für den Samsung aber in den meisten Fällen nur das letzte Mittel, nur im Edge oder Max-Modus fährt der Samsung Navibot bis zur Kollision an ein Hindernis heran. Auch dann löst er sich zunächst vom Hindernis bevor er seine Fahrt fortsetzt.

Samsung Navibot SR8855 Frontseite Infrarotsensoren

Oft reagiert der Samsung bereits sehr früh und vermeidet jeden Kontakt zum Hindernis, das sehr vorsichtige Verhalten führt aber auch zu ungereinigten Streifen vor dem Hindernis. Wer seine Möbel schonen möchte und dies in Kauf nimmt, ist beim Samsung Navibot gut aufgehoben.

Bereits weit vor einer Kollision wird die Umgebung mit Infrarot-Entfernungssensoren überwacht Der Roboter vermeidet so eine Kollision entweder komplett oder er nähert sich dem Hindernis deutlich langsamer und vermindert so die Aufprallgeschwindigkeit. Da die Entfernungssensoren nicht alle Winkel abdecken, können schmale Hindernisse (z.B. Stuhlbeine) insbesondere im direkten Frontbereich den Sensoren entgehen.

Samsung Navibot SR8855 Kamera, VGA-Kamera

Um die Orientierung zu verbessern, besitzt der Samsung Navibot eine einfache Video-Kamera auf der Oberseite. Der Navibot filmt damit die Decke und die Ecken des Raumes und versucht sich so im Raum zu orientieren. Die Bilder liefern durch die Beleuchtung und erkannte Winkel eine sehr genaue Position und vor allem Richtungsbestimmung. So ist es dem Samsung möglich in exact parallelen Bahnen durch den Raum zu fahren.

Nur 3 Infrarot-Höhensensoren auf der Unterseite sorgen dafür, dass der Samsung Navibot nicht in einen Abgrund stürzt. Der Saugroboter versucht bei einem Hindernis immer auf der Stelle zu drehen, daher reicht die Ausstattung um alle Abgründe zu erkennen.

Ein Schmutzsensor ist nicht vorhanden, der Samsung Navibot reagiert nicht auf stärker verschmutzte Stellen.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Wertung: 10 von 10 Punkten

Der Samsung Navibot leistet sich keine Erkennungsfehler. Alle Hindernisse werden korrekt erfasst und der Roboter weicht zuverlässig aus.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk 8
Sensoren 9
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen 10
Summe Fahrwerk und Sensoren 27 (maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Bewegung des Samsung Navibot ...


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