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Nie mehr selber Saugen ...

Samsung Navibot im Test: Bewegung

Der Samsung Navibot geht neue Wege im wahrsten Sinne des Wortes: Statt Kreuz und Quer zu fahren, beackert der Navibot den Boden wie ein Bauer sein Feld: Furche für Furche ..

Flächenabdeckung Wertung: 9 von 10 Punkten

Der Samsung Navibot fährt die Flächen in parallelen Bahnen ab. Von seinem Startpunkt aus fährt er zunächst eine Gerade durch den Raum und stoppt am ersten Hindernis. Dort wendet er um 90 Grad nach rechts und fährt etwa eine Roboterlänge. Danach wendet er zurück und fährt in entgegengesetzter Richtung parallel zu seiner vorherigen Bahn.

Die gefahrenen Bahnen überlappen nur wenig, nur die äußere Hälfte der Seitenbürsten erfasst jeweils auch die benachbarte Fahrspur. Beim nächsten Hindernis wendet der Samsung Navibot in die nächste Fahrbahn und mäandert so durch den gesamten Raum.

Je nach Fahrprogramm läßt der Samsung Navibot entweder die Ränder großzügig aus oder fährt bis zur Kollision mit dem Hindernis. Alle Fahrtrichtungen und Drehungen bevorzugen den 90 Grad-Winkel und die Fahrspuren werden dank Kamera und Bilderkennung exakt eingehalten.

Exakt parallele Bahnen sind sehr schwierig zu fahren: Bislang konnte kein Saugroboter die Spuren genau einhalten, da unterschiedliche Böden für ein Abdriften oder Ablenken der Roboter vom geraden Weg sorgen. Der Samsung Navibot steuert in einer geraden Linie, völlig ohne Abweichungen über den Boden. Ist eine Seite des Raumes gereinigt, fährt er zu seinem Startpunkt zurück und beginnt von dort aus die zweite Hälfte des Raumes zu bearbeiten.


Die Mäander-Strategie verschafft dem Samsung Navibot einen erheblichen Zeitvorteil. Weite Flächen können in sehr kurzer Zeit ohne Auslassungen erfasst werden, es wäre damit auch erstmals möglich eine kleinere Halle oder ein Spielfeld zu reinigen.

Die Wendemanöver brauchen etwas mehr Zeit als bei der Konkurrenz, der Navibot dreht auf der Stelle und orientiert sich neu. Hier ist noch Raum für Verbesserungen.

Schlecht zugängliche Flächen und Ränder Wertung: 5 von 10 Punkten

Im Auto- und Max-Modus vermeidet der Samsung Navibot jede Berührung mit Hindernissen und Rändern. Der Roboter dreht jeweils etwa 10 cm vor dem Hindernis ab und wendet in die Gegenrichtung. In diesem Programm bleiben die Ränder ungereinigt.

Im Edge-Programm werden die Ränder dagegen angesteuert. Hier bremst der Samsung Navibot auf den letzten Zentimetern und berührt das Hindernis mit dem Bumper. Der Saugroboter dreht auf der Stelle um 180 Grad, fährt etwas zurück und wendet auf die parallele Spur. Die Ränder werden bei diesen Aktionen nur auf den jeweiligen Wendepunkten gereinigt.

Liegt die letzte Fahrspur parallel zur Wand, wendet der Samsung immer wieder zur Wand hin, dreht und fährt wieder auf seine Fahrspur zurück. Alles passiert um 90 Grad Winkel. Eine richtige Wandverfolgung gibt es leider nicht. Zwar sind alle erforderlichen Sensoren vorhanden um auch eine echte Wandverfolgung zu fahren, aber die erforderlichen Programme fehlen dem Samsung Navibot.

Das Ergebnis der Randreinigung ist nur Mittelmaß. Durch die gewählte Fahrweise bei der Wandverfolgung bleiben Auslassungen und der Saugroboter verschenkt hier eine Menge Zeit. Samsung sollte hier nach der Flächenreinigung noch eine echte Wandverfolgung in die Programmierung einbauen.

Samsung Navibot unter einem Sessel, ein eher seltenes Bild

Gelangt der Samsung Navibot in eine abgetrennte Fläche, kann er sie auch wieder verlassen. Allerdings wendet der Robo-Sauger nur ungern anders als in 90-Grad-Winkeln und so kann es manchmal eine Weile dauern, bis ein Hummerkorb verlassen wird.

Eine Esszimmer-Gruppe aus Tisch und Stühlen wird komplett ausgelassen. Der Navibot fährt nur dann unter Möbel, wenn der Zugang weit und offen liegt. Couchtische und Schränke mit Beinen werden unterfahren, die Lücke zwischen Stuhlbeinen reicht dagegen nicht aus. Der Samsung Navibot ist etwas zu groß für den typischen Abstand zwischen den Stuhlbeinen eines Stuhls.

Fahrt zur Ladestation Wertung: 8 von 10 Punkten

Der Samsung Navibot erkennt seine Ladestation per Infrarot-Leitstrahl. Ist die Station einmal erkannt oder die Position ist vom Programmstart bekannt, steuert der Navibot direkt darauf zu. Auf den letzten Zentimetern verringert er seine Geschwindigkeit und kriecht auf die Kontakte.


Nur selten hatte der Samsung Navibot Probleme im ersten Anlauf auf die Kontakte zu gelangen. Spätestens beim zweiten Versuch gelang dann das Einparken.

Der Samsung Navibot kann seine Station bei leerem Akku auch im laufenden Programm aufsuchen und eine Zwischenladung vornehmen. Die Zwischenladung dauert zwar etwa 120 Minuten, verdoppelt aber die maximal zu reinigende Fläche.

Im Testbetrieb erreicht der Samsung Navibot in jeder Situation sicher seine Ladestation.

Der Samsung Navibot merkt sich leider nicht, ob eine Reinigung in der Ladestation begonnen hat oder ob der Roboter für eine Reinigung im Raum ausgesetzt wurde. Er sucht in jedem Fall nach Abschluss des gewählten Programms nach seiner Ladestation.Da der Samsung Navibot nur in der Station geladen werden kann, eigentlich ein korrektes Verhalten, aber für den gelegentlichen Einsatz in anderen Räumen ungeeignet.

Auf der Fahrt zur Station versucht der Samsung Navibot Strom zu sparen. Die Seitenbürsten kehren zwar weiter Krümel in den Weg der Hauptbürste, aber Hauptbürste und Staubsauger sind bereits abgeschaltet. Schade.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Flächenabdeckung9
Schlecht zugängliche Flächen und Ränder5
Fahrt zur Ladestation8
Summe Bewegung22(maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Reinigungsleistung des Samsung Navibot ..


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