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Nie mehr selber Saugen ...

Samsung Navibot im Test:
Bedienung und Kosten

 

Bedienerloser Betrieb Wertung: 8 von 10 Punkten

Der Samsung Navibot ist intelligent und vorsichtig genug um ihn völlig unbeaufsichtigt in Wohnräumen einzusetzen. Der Raum sollte hierzu, wie für alle Saugroboter üblich, vorbereitet werden: Kein kleines Spielzeug oder Kleidung auf dem Boden und auch lose Kabel sollten gesichert werden. Mit dem Rest kommt der Samsung Navibot zurecht.

Solange der Samsung Navibot in der Ladestation steht, kann er täglich zu einer bestimmten Zeit gestartet werden. Die Programmierung erfolgt am Roboter oder mit der Fernbedienung. Das Programm wird im Roboter gespeichert, der Samsung Navibot behält das Programm auch nach einem Stromausfall im Speicher.

Wird der Navibot frei im Raum aufgestellt, kann mit der Fernbedienung eine Startzeit einprogrammiert werden. Der Roboter startet dann einmal zu der eingestellten Uhrzeit.

Die virtuellen Wände (Virtual Guards) des Samsung Navibot müssen jeweils manuell eingeschaltet werden, beim geplanten täglichen Einsatz lassen sich die Sperren nicht vom Navibot aktivieren. Wenn der Navibot völlig ohne Aufsicht nach Zeitplan arbeiten soll, können die Wächter nicht eingesetzt werden oder müssen rund um die Uhr eingeschaltet bleiben.

Fernsteuerung, manuelle Eingriffe Wertung: 9 von 10 Punkten

Samsung Navibot: Infrarot-Fernbedienung

Der Samsung Navibot verfügt über eine Infrarot-Fernbedienung, mit der der Robosauger vollständig programmiert und ferngesteuert werden kann. Die Fernbedienung ermöglicht einen einfachen Zugang zu allen Programmfunktionen des Roboters, einige Funktionen sind über das Bedienpanel am Samsung Navibot nur umständlich oder gar nicht erreichbar. Die Fernbedienung benötigt eine Sichtverbindung zum Roboter.

Mit einem Programm zur Punktreinigung kann der Samsung Navibot eine Fläche von etwa 1,5 qm reinigen. Setzen Sie den Roboter mitten auf die Verschmutzung und wählen Sie hierzu das Spot-Programm. Der Roboter zirkelt mit kurzen Geraden und 90-Grad-Wendungen über die Fläche.

Weitere Optionen Wertung: 7 von 10 Punkten

Die virtuellen Wände, werden beim Samsung Navibot Virtual Guards oder frei übersetzt Virtuelle Wachen genannt.

Samsung Navibot Virtual Guard und D-Zellen-Batterie

Die Wachen lassen zwei Betriebsarten zu: Eine Türfunktion um den Übergang zwischen zwei Räumen zu steuern und den Einsatz als virtuelle Wand. So wird der Navibot im Tür-Modus zunächst in einem Raum festgehalten und fährt nach der Reinigung in den nächsten Raum. Mit den beigefügten Türmen können zwei Durchgänge überwacht werden, so daß der Samsung Navibot in einem Arbeitsgang insgesamt 3 Räume reinigen kann.

Die Funktion wird an einer Taste am Turm ausgewählt, danach blinkt eine große LED an der Oberseite des Virtual Guards entweder rot oder grün. Die Virtual Guards können nicht vom Roboter oder zeitlich gesteuert werden, sie eignen sich daher nicht für die Absperrung bei der täglichen automatische Reinigung. Die Virtual Guards des Samsung Navibot benötigen zwei große D-Batterien (Mono-Zellen) oder entsprechende Akkus.

Kosten Wertung: 6 von 10 Punkten

Mit knapp 500 Euro Listenpreis bei Einführung gehört der Samsung Navibot nicht zu den billigsten Angeboten im Markt, liegt aber noch deutlich unter dem Einstandspreis eines iRobot Roomba 581. Ausstattung und Leistung orientieren sich an diesem Konkurrenten.

Samsung hat aus den Fehlern der iRobot Roomba-Modelle gelernt: Die Bürstenlager werden z.B. in Messingbuchsen geführt, weitere Details sind durchdacht und hochwertig ausgeführt. Einige nützliche Eigenschaften, wie z.B. die Funksteuerung der Virtual Guards oder das Wochenprogramm fehlen aber noch.

Insgesamt erscheint mir der Preis für die gebotene Qualität angemessen.

Die Samsung Navibot Modelle sind als SR8855 und SR8845 (einfachere Ausstattung) zur Zeit des Tests die einzigen von Samsung angebotene Saugroboter in Europa. In den asiatischen Ländern gibt es unter dem Namen Samsung Hauzen weitere Saugroboter, die jedoch zur Zeit nicht in Europa vertrieben werden.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Bedienerloser Betrieb 8
Fernsteuerung, manuelle Eingriffe 9
Weitere Optionen 7
Kosten 6
Summe Bedienung und Kosten 30 (maximal 40 Punkte)

Weiter mit Zusammenfassung und Testergebnis des Samsung Navibot ...


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