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Saugrobot.de

Nie mehr selber Saugen ...

RV-2 Automatic Vacuum Cleaner
im Test: Fahrwerk und Sensoren

Der Vita RV-2 alias RV-2 Automatic Vacuum Cleaner ist sehr einfach aufgebaut. Sowohl die Mechanik als auch die Sensoren sind sehr einfach ausgelegt und schränken die Leistung des Roboters insgesamt stark ein.

Fahrwerk Wertung: 2 von 10 Punkten

Matsutek RV-2 Saugroboter, Unterseite

Der RV-2 Saugroboter hat verfügt über zwei Antriebsräder jeweils links und rechts unter den "Kotflügeln" der Karosserie. Sie sind etwas nach hinten versetzt angebracht und werden vorne duch eine winzige mittig angebrachte Lenkrolle und hinten durch eine weitere kleine Stützrolle unterstützt. Die Räder haben keine Federung und können Unebenheiten nicht ausgleichen. Ist der Boden eben und ohne Bodenwellen, bewegt sich der Roboter mit gleichmäßigem und eher gemächlichem Tempo durch den Raum.

Als Ausgleich ist der Ansaugstutzen des Staubsaugers und der Balken für die Aufnahme des Staubtuch beweglich angebracht. Der Ansaugstutzen paßt sich dem Boden etwas an und verbessert die Saugleistung. Da der RV-2 Unebenheiten nicht ausgleichen kann, bleibt er an Teppichkanten oder flachen Fußmatten hängen.

Auf staubigem Boden reicht zudem oft die Haftung der Räder am Boden nicht aus: Kollidiert der Roboter seitlich mit einem Hindernis reicht die Kraft der Kollision manchmal nicht um den Kollisionssensor auszulösen und die Antriebsräder drehen durch bis der Roboter die Richtung wechselt. Die Haftreifen aus Gummi sammeln Staub auf und rutschen auf glatten Böden, beim Reinigen des Roboters sollten die Haftreifen regelmäßig mit einem feuchten Tuch gesäubert werden.

Sensoren Trostpunkt: Einer von 10 Punkten

Die Ausstattung an Sensoren ist beim RV2 Staubsaugerroboter mehr als sparsam: Eine flache Platte dient als Kollisionssensor und wird im Frontbereich durch ein Klarsichtschild als Unterfahrschutz ergänzt. Der Kollisionssensor deckt die Front und die Seiten bis zu den Kotflügeln hin ab.

RV2 Automatic Vacuum Cleaner - Sensoren

Die Erfassung von seitlichen Kollisionen beschränkt sich auf einen Bereich von etwa 2cm Höhe, der etwa 1cm über dem Boden beginnt und bereits bei 3cm Abstand vom Boden endet. Hindernisse deren Unterkante etwa 4cm über dem Boden beginnt und die zu niedrig zum Unterfahren sind, werden bei einer seitlichen Kollision nicht erkannt. Diese Situation ist typisch für Bürostühle oder niedrige Fußleisten von Regalen (z.B. IKEA Billy). Wird das dagegen Hindernis frontal erfaßt, sorgt das durchsichtige Schild für die Erkennung. Der Hersteller hat die Konstruktion für das letzte Modell des RV-2 bereits abgewandelt und das Frontschild seitlich erhöht.

Höhensensoren hat der automatische Staubsauger RV-2 nicht. Er gehört zu den Robotern die man zwangsläufig am unteren Ende der Treppe wiederfindet. Alle Abgründe und nach unten führenden Teppen müssen durch Hindernisse abgesperrt werden.

Sensoren für Virtuelle Wände sind nicht vorhanden, eine Eingrenzung des Arbeitsbereichs duch eine Infrarot-Lichtschranke ist nicht möglich. Der RV-2 Saugroboter muß durch geschlossene Türen oder feste Hindernisse am Entkommen gehindert werden.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Trostpunkt: Einer von 10 Punkten

Es gibt eine Menge Hindernisse die der RV-2 in der getesteten Version nicht erkennt: der schmale Stoßfänger erkennt eine seitliche Kollision eigentlich nur dann, wenn das Hindernis in der Höhe des Stoßfängers einen stabilen Widerstand bietet. In allen anderen Fällen fährt der Roboter weiter und driftet am Hindernis entlang bis der Kollisionssensor über das Frontschild oder weiteres Hindernis ausgelöst wird.

Vita RV-2 im Test: Schwächen bei der Hinderniserkennung

Leider steht das Frontschild auch über das Profil des Roboters nach oben heraus. Bereits der kleine Unterschied reicht aus um den Roboter unter Sitzmöbeln zu verhaken. Besonders die Mechanik von ausklappbaren Schlafsofas hat des dem Saugroboter angetan: Einmal mußte im Test eine Sitzgruppe angehoben werden um den festgefahrenen RV-2 Reinigungsroboter zu retten. Auch die Höhe der Fußkreuze von Bürostühlen (z.B. von IKEA) reicht aus um sich beim Unterfahren zu verhaken. Insgesamt eine mangelhafte Lösung.

Dem RV-2 fehlt eine wirksame Fehlererkennung. Bei den meisten Erkennungsfehlern fährt der Roboter sein Programm weiter, die Räder drehen durch und können im für unerwünschten Abrieb auf dem Boden sorgen. Der RV-2 Saugroboter sollte nur in sehr gut getesteten und vorbereiteten Räumen unbeaufsichtigt auf Teppich eingesetzt werden. Auf glatten Böden entstehen keine bleibenden Schäden, auf hellen Teppichen sollte man den Roboter aber besser nicht längere Zeit alleine lassen. Nur wenn der Kollisionssensor längere Zeit ausgelöst wird, stoppt der Roboter.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk2
Sensoren1
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen1
Summe Fahrwerk und Sensoren4(maximal 30 Punkte)

Weiter im Test mit den Bewegungsabläufen ...


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