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Saugrobot.de

Nie mehr selber Saugen ...

Roomba Scheduler im Test:
Akku und Wartung

Auch wenn der IRobot Roomba Scheduler über eine Ladestation und ein Wochenprogramm verfügt, sein ursprüngliches Design als Saugroboter mit Steckernetzteil konnte er bislang nicht völlig ablegen. Hohe Erwartungen kann der Roomba hier nicht ganz erfüllen.

Akkuleistung Wertung: 7 von 10 Punkten

iRobot Roomba APS-Akku

iRobot macht ein ziemliches Geheimnis aus der Kapazität der Akkus. Weder in den mitgelieferten Unterlagen, noch auf der Website von iRobot gibt es hierzu Hinweise. Laut Herstellerangaben soll der Akku bis zu 100 Minuten Laufzeit ermöglichen, bei der unterschiedlichen Ausstattung und wechselnden Untergründen ist dies eine sehr schwammige Aussage.

Im Test schaffte der iRobot Roomba Scheduler mit Intelli-Bin eine Laufzeit von etwa 60 Minuten auf Teppich bei vollständig geladenem Akku. Die Zeit reicht aus um einen Raum von bis zu 35qm vollständig zu reinigen. Sind die Räume größer als 40qm reicht die Zeit im Clean-Programm nicht mehr aus. In größeren Räumen treten öfter Auslassungen auf, hier kann nur noch das Max-Programm eingesetzt werden. Im Max-Programm fährt der Roboter den Akku vollständig leer und erreicht damit Laufzeiten von etwa 80 bis 90 Minuten mit vollgeladenem Akku.

Über die farbige Beleuchtung des Power-Schalters zeigt der Roomba Scheduler den Ladezustand an. Grün steht für einen vollen akku, Orange für geringere Ladung und rot für einen leeren Akku.

Ob der Saugroboter eine zweite Laufzeit schafft, hängt weitgehend von der Raumgröße ab. Da der Roomba Scheduler Intelli-Bin die Laufzeit im Clean-Programm selber festlegt, ist es nicht immer möglich den Roboter noch ein zweites Mal mit einer Akkuladung einzusetzen. Zeigt die Ladekontrolle Orange, ist die Reinigung eines kleinen Raums immer noch möglich.

Da der Roomba Scheduler nicht in der Lage ist den Akku während der Reinigung nachzuladen, bricht der Saugroboter die Reinigung ab sobald der Akku zur Neige geht. Bei roter Anzeige sucht der Saugroboter sofort die Station auf, wenn er den Leitstrahl erkennt. Ist der Akku vollständig entladen (Anzeige rot blinkend), dann ist der Roomba noch nicht einmal dazu zu bewegen seine Station selbstständig aufzusuchen.

Ladezeiten Wertung: 5 von 10 Punkten

Laut Hersteller soll der Akku des Roomba Scheduler mit Intelli-Bin bereits nach 3 Stunden komplett geladen sein. Das Testgerät wurde individuell aus den USA importiert und mit einem Vivanco Unversalnetzteil betrieben. Dieses Netzteil ist anders ausgelegt als das originale deutsche Netzteil, der Akku konnte mit dieser Ersatzlösung nicht innerhalb von 3 Stunden geladen werden. Der Roboter erreichte im Test Ladezeiten zwischen 6 und 12 Stunden. In der Bewertung gehe ich hier von den Herstellerangaben aus.

3 Stunden Ladezeit nach Herstellerangabe sind angemessen, aber keine Spitzenleistung: Da der Roboter seine Reinigungstätigkeit nicht zur Ladung unterbrechen und weiterarbeiten kann, reicht es aus wenn der Roboter am nächsten Tag wieder zur Verfügung steht. Über Nacht ist der Roboter in jedem Fall wieder einsatzbereit, wird die Reinigung Morgens gestartet steht der Roboter mit dem Originalnetzteil gegen Mittag für eine weitere Reinigung zur Verfügung.

Wird der Roomba Scheduler über den Wochentimer gestartet, dann braucht der Saugroboter auch im ausgeschalteten Zustand weiter Strom. Der Roboter bleibt dann in der Ladestation. Für den Betrieb im Wochenprogramm ist die Station 24 Stunden/7 Tage am Strom angeschlossen. Auch ohne Wochenprogramm bleibt der Roboter im Stand-By und entlädt sich mit der Zeit, wenn der Roboter nach ein paar Tagen eingesetzt werden soll, muß der Akku zuerst geladen werden.

Filter Wertung: 5 von 10 Punkten

Die Auffangbox des Roomba Scheduler Intelli-Bin ist aufgeteilt in ein Fach für größere Partikel und Flusen und die Filterbox des Staubsaugers in der nur der Feinstaub gesammelt wird. Beide Boxen sind groß genug um mehrere Räume ohne Leeren der Filterbox zu reinigen. Die Intelli-Bin überwacht die Auffangbox und gibt mittels roter LED Alarm wenn eine Leerung erforderlich ist.

Nach dem Abnehmen der Auffangbox wird zunächst der offene Teil mit dem gröberen Schmutz im Mülleimer ausgekippt. Mit etwas Schütteln lassen sich normalerweise alle Reste ausschütten, zurück bleibt nur etwas haftender Staub.

Anschließend wird über dem Mülleimer der gelbe Rahmen des Feinstaubfilters aus der Box gezogen. Dabei fällt schon ein Teil des Staubes heraus, der Rest haftet an der Unterseite des Filterelements. Ein Pinsel oder die Bürste des Roomba-Werkzeugs helfen den anhaftenden Staub zu beseitigen. Ober- und Unterseite des gelben Rahmens sollten kurz ausgepinselt werden. Im schmalen Staubfach bleibt normalerweise kein Staub zurück, der Rahmen zieht die Staubzusammenballungen beim Öffnen aus der Box.

Die Reinigung ist schnell erledigt, der Benutzer kommt aber mit dem Staub in Berührung. Für Allergiker ist diese Prozedur nicht angenehm und die offene Box und der Saugschlitz verlieren beim Transport zum Mülleimer gerne ein paar lose Staubflocken.

Bürstenpflege Wertung: 8 von 10 Punkten

Die beiden Walzenbürsten sind schnell und einfach zugänglich: Nach dem Wegklappen und Abnehmen des Gitters können die Bürsten einseitig angehoben uns aus dem Antrieb herausgezogen werden.

Die Gummiwalze ist nahezu wartungsfrei, hier sammelt sich allenfalls eine dünne Staubschicht. In der Bürstenwalze wickeln sich vereinzelt längere Haare auf. Die Menge der aufgedrehten Haare ist geringer als bei anderen getesteten Robotern, da die Bürste die meisten Haare und Fusseln in der Filterbox abstreift. Im Bereich unter den Drahtbügeln des Bürstenkäfigs wickeln sich die Haare dafür etwas fester in die Borsten. Vier Stege verhindern daß die Haare sich um die Achse wickeln, aber die Haare können hier nicht einfach abgestriffen werden. Von iRobot ist hierfür ein kleines Werkzeug erhältlich, mit dem die Haare von der Bürste losgeschnitten werden können.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Akkuleistung7
Ladezeiten5
Filter5(Verbrauchsmaterial erforderlich)
Bürstenpflege8
Summe Akku und Wartung25(maximal 40 Punkte)

Weiter mit Bedienung und Kosten ...
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