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Robby Deluxe im Test - Akku und Wartung

Der Robby Deluxe verfügt über einen hochwertigen Akku und ermöglicht eine einfache Wartung: Gute Voraussetzungen für den täglichen Einsatz.

Akkuleistung Wertung: 6 von 10 Punkten

Der Robby Deluxe ist einer der ersten Saugroboter die ab 2009 mit einem Litium-Ionen-Akku ausgestattet sind. Die Kapazität des Akkus waren im Test leider nicht zu ermitteln.

LiIon-Akku des Robby Deluxe alias M-788 Saugroboter

Der nicht gekennzeichnete Akku besteht aus 4 mit Folie zu einem kompakten Paket zusammengefassten Zellen, die zusammen eine Spannung von 14,4 Volt liefern. Das Paket ist nochmals in einem Kunststoff-Behälter verpackt und wird in einem von unten zugänglichen Batteriefach im Roboter untergebracht.

Der Roboter erreicht auf glatten Böden eine maximale Fahrzeit von etwa 70 Minuten, auf Teppich und schweren Böden reduziert sich die Laufzeit auf etwa 50 Minuten.

Lion-Akkus weisen gegenüber den sonst in dieser Klasse üblichen NiMH-Akkus einige Vorteile auf: Die Akkus sind kleiner und leichter, entladen sich nur wenig bei der Lagerung und haben keinen Memory-Effekt.

Ladezeiten Wertung: 6 von 10 Punkten

Robby Deluxe alias M-788 ladend

Für eine vollständige Ladung des Akkus benötigt der Robby Deluxe 6 bis 8 Stunden. Teil-Ladungen sind dank Lithium-Ionen Akkumulator kein Problem.

Der Roboter kann über Nacht vollständig geladen werden. Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Ladezeit allerdings relativ lang, 3 bis 4 Stunden sind bei Robotern mit NiMH-Akkus mittlerweile üblich.

Das langsamere Laden beim Robby Deluxe schont den Lithium-Ionen-Akku und reicht für einen zweimaligen Einsatz pro Tag völlig aus.

Filter Wertung: 6 von 10 Punkten

Mit einer riesigen Filter- und Auffangbox von einem Liter Volumen kann der Robby Deluxe eine ganze Weile betrieben werden. Im zeitgesteuerten Betrieb sollte dies selbst bei hoch belasteten Flächen für mehr als eine Woche reichen.

Mit einem Druck auf die Verriegelungstaste wird die Box hinten aus dem Roboter ausgeworfen. Die Filterbox besteht aus einem großen Raum für grobe Partikel und Feinstaub.

Filter und Auffangbox des Robby Deluxe alias M-788 Roboter

Ein Lüfter zieht durch einen doppelten Filter die Luft aus der Auffangbox des Robby Deluxe und leitet sie nach über einen Kanal nach hinten weg. Der Luftauslaß ist mit einem weiteren Filter abgedeckt, so dass nur wirklich staubfreie Luft entweicht.

Eine Klappe verkleinert die Einwurf-Öffnung der Auffangbox und sorgt dafür, dass Krümel beim Entnehmen der Box nicht sofort heraus fallen. Nach dem Öffnen der Klappe können die gesammelten Partikel im Müll ausgekippt werden.

Der feine Staub sammelt sich in einer dicken Matte unter dem Filter im inneren der Auffangbox. Diese Staubansammlung haftet auf dem Filter und muss beim Entleeren mit einer mitgelieferten Bürste (die einer Zahnbürste entfernt ähnelt) gelöst werden. Die Filter des Robby Deluxe brauchen nicht bei jeder Leerung der Filterbox gewechselt werden. Im Lieferumfang ist ein zweiter Satz Filter beigefügt, weitere Filtersets können beim Händler bestellt werden.

Da der Motor des Staubsaugers in der Filterbox eingebaut ist, darf die Box nicht nass werden oder mit Wasser ausgewaschen werden.

Bürstenpflege Wertung: 8 von 10 Punkten

Die Bürste des Robby Deluxe läßt sich sehr einfach entnehmen und reinigen. Für die Bürstenpflege ist kein Werkzeug erforderlich, die Bürstenachse ist auf einer Seite gefedert gelagert, sie wird lediglich zur Seite gedrückt und aus dem zweiten Lager entnommen. Eine optimale Lösung.

Buersten entnehmen beim Robby Deluxe alias M-788 Saugroboter

Leider streift die Bürste aufgenommene Haare nicht an der Filterbox ab. Andere Roboter nutzen hier eine Art Kamm um den Schmutz von der rotierenden Bürste abzustreifen, der Robby Deluxe kann eingesammelte Haare nur in die Fangbox schleudern. Der Vorgang wird zwar vom Saugmechanismus der Box unterstützt, was für kurze Haare gut funktioniert. Nur lange Haare wickeln sich in die Bürste.

Die Borsten der schmalen Bürste sind direkt in der Achse befestigt, es gibt keine zusätzlichen Rahmen oder Leisten in der Bürste. Da die Borsten sehr dicht stehen, wickeln sich Haare nicht allzu eng um die Achse und lassen sich einfach abstreifen.

Wartet man zu lange mit der Bürstenreinigung, können sich lange Haare fester aufwickeln. Widerspenstige, etwas fester aufgewickelte Haare muss man aus der Bürste herauszupfen oder abschneiden.

Bei der Bürstenreinigung sollten auch die seitlichen Lager der Bürste kontrolliert werden. Im Bereich der Lager sammeln sich eng gewickelte Haare und Fusseln. Diese Ansammlungen lassen sich bei entnommener Bürste einfach entfernen.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Akkuleistung 6
Ladezeiten 6
Filter 6
Bürstenpflege 8
Summe Akku und Wartung 26 (maximal 40 Punkte)

Weiter mit Bedienung und Kosten des Robby Deluxe ...


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