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Robby Deluxe im Test - Fahrwerk und Sensoren

Eine umfangreiche Sensoren-Ausstattung und ein einfaches Fahrwerk kennzeichnen den Robby Deluxe. Die Kombination von guter Hinderniserkennung mit eher mäßiger Geländegängigkeit ermöglicht es dem Roboter sich sicher durch den Alltag zu bewegen.

 

Fahrwerk Wertung: 5 von 10 Punkten

Der Robby Deluxe verfügt über ein eher einfach gehaltenes Fahrwerk: Die großen Antriebsräder sind fest im Chassis montiert und können Bodenunebenheiten nicht ausgleichen. Der Schwerpunkt des Roboters liegt im Frontbereich, wo eine drehbar gelagerte Rolle den Roboter abstützt und führt.

Fahrwerk - Robby Deluxe alias M-788 Saugroboter

Diese Art des Aufbaus schränkt die Geländetauglichkeit des Robby Deluxe deutlich ein. Damit er beim Auffahren auf Fußleisten, aufliegenden Teppichen und Fußmatten dennoch nicht hängen bleibt, erhielt der Roboter zwei Mini-Rollen unter dem Batteriefach. Diese Röllchen sorgen dafür, dass der Roboter beim Überfahren von Schwellen seine Spur hält, ein flaches Hindernis einfacher überwindet und nicht sofort seitlich abgleitet.

Solange der Wischbalken nicht unter dem Roboter befestigt wird, gleitet der Robby Deluxe über die üblichen Schwellen und Kanten. Der Boden des Roboters bietet nur wenig Möglichkeiten zum Verhaken. Mit angebautem Wischbalken ist er nur für den Einsatz auf glatten Böden ohne aufliegende Teppiche oder Fußmatten gedacht.

Sensoren Wertung: 7 von 10 Punkten

Der Robby Deluxe erkennt Kollisionen durch sein Rammschild und eine Reihe von Abstandssensoren. Ein breites Hindernis, etwa ein Schrank oder eine Wand, wird mit den Infrarot-Abstandssensoren zuverlässig erkannt, so dass der Roboter bereits mit einigem Abstand zum Hindernis abdreht.

Während der Roomba 560 hier die Geschwindigkeit reduziert und den Kollisionssensor trotzdem nutzt, berührt der Robby Deluxe das Hindernis erst gar nicht. Erkennt ein Abstandssensor ein Hindernis interpretiert der getestete Roboter dies wie eine Kollision mit dem Rammschild. Die Software sollte hier besser noch einmal angepaßt werden.

Das Verhalten des Robby Deluxe hat zwar den Vorteil, dass der Roboter so keine Spuren an empfindlichen Gegenständen hinterlässt. Leider hält er dabei teilweise einen recht großzügigen Abstand zu den Gegenständen ein und benötigt größere Abstände um eine Lücke zu durchfahren.

Wenn ein Gegenstand zu schmal für die Erkennung mit den Entfernungssensoren ist, was regelmäßig bei schmalen Stuhlbeinen der Fall ist, rempelt der Robby Deluxe mehr oder weniger sanft mit seinem Rammschild gegen das Hindernis. Der glatte Stoßfänger hinterläßt keine Spuren an den Möbeln.

Das Rammschild hat nur eine geringe Bodenfreiheit, höhere Schwellen werden so als Hindernis erkannt. Der Roboter wird daher sich nur selten auf einer Leiste oder einem Kabel festfahren.

4 Höhensensoren sorgen zuverlässig für eine Erkennung von Treppenstufen oder anderen Abgründen. Den "Tabledance" absolviert der Robby Deluxe souverän. Da der Roboter auf der Stelle wendet und nur minimal zurücksetzt, besteht keine Gefahr dass der Roboter hinterrücks abstürzt.

Der im Handbuch erwähnte Schmutzsensor war beim getesteten Modell nicht vorhanden oder er funktionierte nicht. Im gesamten Test wurde nicht eine Fläche als "stark verschmutzt" erkannt. Selbst Flächen die ein Roomba 560 als "stark verschmutzt" erkennt, werden vom Robby Deluxe ignoriert.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Wertung: 10 von 10 Punkten

Im Testbetrieb leistete sich der Robby Deluxe keine Fehler bei der Erkennung von Hindernissen oder Gefahren für den Roboter.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk 5
Sensoren 7
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen 10
Summe Fahrwerk und Sensoren 22 (maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Bewegung des Robby Deluxe ...


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