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Robby Deluxe im Test - Reinigungsleistung

Bürste, Staubsauger, Seitenbürste und ein Wischbalken mit Mopptüchern kombinieren beim Robby Deluxe alle gängigen Techniken zur Bodenreinigung. Das sollte für alle Einsatzzwecke genügen.

Teppichboden Wertung: 5 von 10 Punkten

Der Robby Deluxe nutzt eine Kombination von Bürste und Staubsauger zur Reinigung des Teppichs. Die Einwurföffnung ist sehr weit, die einzelne Bürste schleudert aufliegende Partikel in Richtung des Einwurfs. Der dabei aufgewirbelte feine Staub wird dabei vom Staubsauger in den in die Auffangbox gesaugt. Eine doppelte Gummilippe dichtet die Kombination von Bürste und Staubsaugereinlaß nach hinten ab.

Die Bürste ist beweglich gelagert, sie kann Veränderungen des Untergrundes zu einem Teil nachvollziehen und zumindest den Abstand der Bürste zum Boden anpassen.

Die Kombination hat Vor- und Nachteile:

Von der Bürste aufgewirbelter Staub wird vom Staubsauger in die Auffangbox gesaugt und am Filter festgehalten. Der Robby Deluxe kann den von der Bürste aufgewirbelten Staub sehr gut binden und staubt sich selbst nicht ein.

Die weite Einsaug- und Einwurföffnung kann die Kraft des Staubsaugers allerdings nicht auf den Boden konzentrieren, eine Tiefenwirkung wird nur über die Bürstenmechanik erzielt. Der Staubsauger ist alleine nicht in der Lage Staub oder Partikel vom Boden zu heben.

Auf der Testfläche kann der Robby Deluxe den ausgestreuten "Schmutz" aus Haferflocken und Semmelbröseln beim einmaligen Überfahren nur zu einem geringen Teil aufnehmen. Erst beim wiederholten überfahren der Fläche wird der restliche Schmutz aufgenommen. Einzelne Haferflocken, die sich im Filz-Bodenbelag etwas verhakt hatten, konnte der Robby Deluxe auch dann nicht aufnehmen.

Insgesamt liefert der Robby Deluxe auf Teppich nur ein durchschnittliches Ergebnis.

Hartböden Wertung: 8 von 10 Punkten

Auf Laminat und Parkett ist der Robby Deluxe in seinem Element. Haftende Staubschichten werden von der weichen Bürste gelöst und mit Hilfe des Staubsaugers zuverlässig in die Auffangbox gebracht. Hier sorgt der Wischbalken für ein nahezu perfektes Ergebnis, das Staubtuch nimmt auch den restlichen Schmutz auf.

Beim Einsatz des Wischbalkens sollten im Raum keine Fußmatten oder Teppiche liegen, da der Wischbalken hier verhaken kann.

Robby Deluxe alias M-788 Saugroboter

Im Lieferumfang des Robby Deluxe sind zwei Mopptücher enthalten, die auf zwei Klett-Flächen geheftet werden. Die Tücher können ausgewaschen und mehrfach verwendet werden. Die Tücher müssen vor dem Einsatz trocknen oder zumindest komplett ausgewrungen werden.

Der Robby Deluxe darf nicht mit feuchten oder gar nassen Mopptüchern betrieben werden. Der Roboter bietet keinen Ersatz für „naß wischen“, er ist nur für die trockene Reinigung gedacht.

Wer lieber Swiffer-Tücher oder andere statisch aufgeladene Einmal-Staubtücher verwenden, kann diese ebenfalls auf dem Wischbalken anbringen. Zusätzlich zur Klettbefestigung werden die Tücher an den langen Kanten des Wischbalkens umgeschlagen.

Da der Wischbalken schmäler als die Bürste ist, kann ein Mopptuch auf Parkett oder Laminat auch mehrere Tage hintereinander im automatischen Betrieb eingesetzt werden. Das Staubtuch nimmt eher den feinen Staub auf und gibt ihn später auch nicht mehr so einfach frei.

Fliesen und Fliesenfugen sind für den Robby Deluxe kein Problem, Partikel werden zuverlässig aufgenommen. Lediglich bei fest haftendem Schmutz muss der Robby Deluxe passen, die weiche Bürste kann festgetretenen kleben Schmutz nicht lösen.

Auf Hartböden zeigt die Seitenbürste Ihre Wirkung, der Schmutz wird sanft in Richtung von Bürste und Staubsauger befördert.

Ränder und Ecken Wertung: 3 von 10 Punkten

Die Entfernungssensoren spielen dem Robby Deluxe bei der Randreinigung einen Streich: Der Roboter erkennt ein Hindernis schon ziemlich früh und dreht bereits weit vor dem Hindernis ab. Bei der Randverfolgung gelangt die Seitenbürste daher nur gelegentlich bis zur Wand.

Der Roboter nutzt nur eine Strategie zur Wandverfolgung: Der Roboter fährt in weiten Bögen auf die Wand zu, dreht bei Wandkontakt ab und fährt den nächsten weiten Bogen zur Wand um wieder Auszuweichen und so fort. Nur auf den kurzen Teilstücken, bei denen er auf die Wand zu fährt, erreicht der Seitenpinsel den Rand der Fläche. Die meiste Zeit hält der Roboter einen dezenten Abstand zur Wand.

Robby Deluxe alias M-788 an der Wand

Diese Fahrweise schont die Möbel, führt aber auch zu erheblichen Auslassungen. Ein Streifen von 5 bis 10 cm entlang der Wand wird kaum gereinigt. Mit der Zeit werden diese Ränder deutlich sichtbar, die Ränder sollten gelegentlich mit einem normalen Staubsauger zusätzlich gereinigt werden.

In den Ecken dreht der Robby Deluxe ohne direkten Wandkontakt ab und hinterlässt ein ungereinigtes Dreieck in der Ecke. Auch hier lösen die Entfernungssensoren zu früh aus, die Seitenbürste kann die Wand in der Ecke nicht erreichen.

Der weiche Seitenbürste besteht aus zwei Pinseln mit langen Borsten, die, der schrägen Befestigung an der Achse zum Trotz, am Ende sehr flach auf dem Boden aufliegen. Die Pinsel wischen über den Boden und streifen Partikel in den Weg von Bürste und Staubsauger.

Die weichen Pinsel sind auf Teppichboden kaum in der Lage größere Partikel in den Weg der Staubsauger-Bürsten-Kombination zu befördern. Auf Hartböden bietet die Seitenbürste dagegen einen guten Reinigungs-Effekt, es werden nur selten Partikel aus dem Fahrweg geschleudert.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Teppichboden 5
Hartboden 8
Ränder 3
Summe Reinigung 16 (maximal 30 Punkte)

Weiter mit Akku und Wartung des Robby Deluxe ...


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