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Klarstein Cleanrazor im Test:
Akku und Wartung

Akkuleistung Wertung: 5 von 10 Punkten


Der herstellerspezifische NiMH-Akku mit einer Kapazität von 1500 mAh bei 14,4 Volt reicht nach Herstellerangaben für 60 Minuten Reinigung. Die Leistung hängt sehr stark vom Untergrund ab, aber auch auf Velour-Teppichboden erreicht der Cleanrazor mit frischem Akku eine Reinigungszeit von über 60 Minuten. Die Laufzeit verringert sich beim Einsatz der UVC-Desinfektion, auf Hartböden läuft der Cleanrazor dafür etwas leichter. Laminat oder Fliesen bieten dem Fahrwerk weniger Widerstand, was die Fahrzeit etwas erhöht.

NiMHAkku 1500mAh bei 14,4 Volt fuer Klarstein Cleanrazor und Cleantouch

Der Cleanrazor beendet seine Reinigung, wenn der Akku zur Neige geht, so dass die Reinigung eines Raumes im Schnitt knapp 60 Minuten in Anspruch nimmt. Diese Zeit benötigt der Saugroboter auch für eine vernünftige Flächenabdeckung in einem mittleren Raum. Die Reinigung eines zweiten Raumes ist dann nicht mehr ohne längere Ladepause möglich.

Der Saugroboter kann mit der Taste "Full GO"der Fernbedienung auf Dauerbetrieb eingestellt werden. Der Cleanrazor lädt dann seinen Akku immer wieder in der Station auf und setzt die Reinigung endlos fort. Die Funktion ist für große Räume gedacht, die zumindest an diesem Tag nicht genutzt werden.

Wenn Sie den Klarstein Cleanrazor längere Zeit nicht nutzen, kann der Saugroboter über den Hauptschalter ausgeschaltet werden. Sie brauchen den Akku nicht vor dem Urlaub ausbauen um eine Tiefentladung zu verhindern, die Programmierung des Klarstein Cleanrazor bleibt erhalten.

Ladezeiten Wertung: 6 von 10 Punkten

Das kleine Steckernetzteil ermöglicht es den NiMH-Akku des Klarstein Cleanrazor in 4 bis 5 Stunden vollständig zu laden, diese Zeit benötigt der Roboter auch als Ladepause im FullGo-Modus.

Für die Endlosreinigung würde ich mir eine deutlich kürzere Ladezeit wünschen, allerdings geht eine schnellere Ladezeit auch immer zu Lasten der Haltbarkeit des Akkus. Der Klarstein Cleanrazor kann mit seiner langen Ladezeit für maximal zwei Reinigungsvorgänge am Tag eingesetzt werden.

Klarstein Cleanrazor Saugroboter in der Ladestation

Wenn der Klarstein Cleanrazor mit dem Wochentimer betrieben wird, bleibt er rund um die Uhr an der Ladestation angeschlossen. Das kleine Schaltnetzteil regelt den Stromverbrauch je nach Bedarf und Ladestrom schon während der Akkuladung herunter.

Im Standby wird die Station und der Saugroboter über einen Puffer bzw. einen Kondensator mit Strom versorgt. So zieht das Netzteil für wenige Sekunden etwa 2,5 Watt aus der Leitung um sich dann komplett abzuschalten bis der Strom verbraucht ist. Für den von mir verwendeten Verbrauchsmesser ist während dieser Ruhephase kein Stromverbrauch messbar. Er zeigt 0,0 Watt an.

Auch wenn die Ladezeiten des Klarstein Cleanrazor etwas über den Zeiten vergleichbarer anderer Saugroboter liegen, gleicht er diesen Makel durch sein Verhalten im Standby aus. So wird der Cleanrazor im Standby nicht zum unheimlichen Stromfresser.

Filter Wertung: 7 von 10 Punkten

Zum Entsorgen des gesammelten Schmutzes wird die Auffangbox mit einem Knopfdruck entriegelt und nach hinten aus dem Saugroboter herausgezogen. Die Auffangbox des Klarstein Cleanrazor besteht aus zwei Fächern: einem offenen Fach für groben Schmutz und ein Feinstaubfach.

Das offene Fach wird einfach in den Mülleimer ausgeschüttet, Flusen und grobe Partikel Ballen sich hier zusammen und fallen normalerweise ohne Reste heraus, eventuell müssen vorher aufgespießte Blätter vom Kamm entfernt werden.

Klarstein Cleanrazor, Roboterstaubsauger Filterbox mit Motor

Das geschlossene Staubfach wird seitlich aus der Box geklappt, dabei wird der Rahmen mit dem Staubfilter und den Staubfladen herausgezogen und die Staubfladen fallen in den Mülleimer. Die Konstruktion erinnert stark an die aktuellen 500er Roomba-Modelle, stimmt aber in den Maßen nicht hundertprozentig überein. Auch wenn die Filterrähmchen sich sehr stark ähneln, die Filter des Roomba sind nicht kompatibel.

Der Motor der Staubsaugers sitzt am hinteren Ende der Auffangbox, er kann komplett entnommen werden. Der Motorblock wird über einen Tastendruck ausgerastet und kann dann ohne Werkzeug zum Reinigen weitgehend zerlegt werden. Die Reinigung des Staubsauger-Antriebs ist damit auch für Laien möglich.

Bürstenpflege Wertung: 7 von 10 Punkten

Rotierende Bürsten von Saugrobotern neigen dazu alles Mögliche einzusammeln. Der Klarstein Cleanrazor macht hier keine Ausnahme. Zu den regelmäßigen Wartungsarbeiten eines Saugroboters gehört daher das Entfernen langer Haare, die sich um die Achse oder die gesamte Bürste wickeln.

Die Walzenbürsten des Klarstein Cleanrazor sind auf der Antriebsseite in einem Lager eingesteckt und auf der anderen Seite von einem Rahmen gesichert. Dieser Rahmen wird durch Drücken einer Raste gelöst und hochgeklappt, danach können die Walzen nach oben aus dem Lager entnommen werden.Beim Einbau werden die Walzen auf der Antriebsseite eingesteckt, ins Lager eingelegt und der Rahmen über dem Lager eingeklappt bis er einrastet.

Buersten des Klarstein Cleanrazor Saugroboters

Kurze Haare kann der Klarstein Cleanrazor über einen Kamm an der Auffangbox abstreifen, wenn Ihr Haushalt allerdings mit langhaarigen Mitbewohnern gesegnet ist, reicht der Kamm nicht aus. Die Hauptbürste hat keinen Rahmen, der lange Haare von der Achse fern hält, die Haare wickeln sich daher eng auf die Achse.

Schneiden Sie die Haare mit einer spitzen Schere von der Achse und Zupfen sie die Stücke mit den Fingern oder dem beigefügten Werkzeug ab. Ein Gurtschneider oder Zugmesser für Papier leisten hier ebenfalls gute Dienste. Wenn Sie versuchen die Haare abzureißen, können sie die empfindlichen Gummilippen der kleineren Bürste beschädigen.

Die dichten Borstenreihen der Hauptbürste arbeiten sehr effektiv, neigen als Ausgleich aber dazu Flusen zwischen den Borsten zu sammeln. Die Flusen lassen sich heraus zupfen oder besser noch mit einem normalen Kamm heraus kämmen. Das beigefügte Werkzeug ist hierzu ungeeignet.

Moptuch-Halter des Klarstein Cleanrazor Reinigungsroboters

Der Klarstein Cleanrazor ermöglicht den Anbau eines Wischbalkens bzw. Moptuchhalters auf der Unterseite der Auffangbox. Auf diesem Balken wird jeweils eines der beigefügte Moptücher mit Klett befestigt. Moptücher werden nach jedem Einsatz abgenommen und ausgewaschen. Sie können nach dem Trocknen wieder verwendet werden, eignen sich damit aber nicht für die vollautomatische tägliche Reinigung. Ersatztücher sind beim Importeur erhältlich.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Akkuleistung 5
Ladezeiten 6
Filter 7
Bürstenpflege 7
Summe Akku und Wartung 25 (maximal 40 Punkte)

Weiter mit Bedienung und Kosten des Klarstein Cleanrazor ...


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