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Klarstein Cleanrazor im Test:
Bedienung und Kosten

 

Bedienerloser Betrieb Wertung: 8 von 10 Punkten

Wenn Sie den Raum, in dem Sie den Klarstein Cleanrazor einsetzen wollen, sorgfältig vorbereiten, kann der Saugroboter nach einem Probelauf ohne Aufsicht eingesetzt werden. Wie bei allen Saugrobotern sollten lose Kabel aufgerollt und befestigt werden und keine Kleinteile und Wäschestücke auf dem Boden liegen.

Über einen Wochentimer kann der Klarstein Cleanrazor automatisch gestartet werden. Der Timer ermöglicht die Einstellung einer Uhrzeit und die Auswahl von verschiedenen Wochentagen. Der Cleanrazor wird an den gewählten Tagen zur eingegebenen Uhrzeit gestartet und kehrt anschließend in die Ladestation zurück. Die Programmierung erfolgt an der Fernbedienung mit LCD-Display, so dass der Roboter nicht hochgenommen werden muss.

Virtuelle Wand des Klarstein Cleanrazor

Wenn der Roboter am Hauptschalter ausgeschaltet wird, wird die Reinigung nicht ausgeführt, die Programme bleiben im Speicher erhalten. Sie können nach einem Urlaub ohne Neuprogrammierung die Reinigung wieder aufnehmen.

Über die Fernbedienung kann auch der "Full-Go"-Modus eingeschaltet werden. Der Klarstein Cleanrazor zeigt dies durch ein D im Display an. Hier Lädt der Saugroboter vollständig auf, reinigt, lädt wieder auf und reinigt in einem fort. Im Dauerbetrieb sind innerhalb eines Tages (24h) 3 bis 4 Durchgänge möglich.

Die mitgelieferte Virtuelle Wand wird nicht vom Saugroboter gesteuert und bleibt daher nach dem einschalten ständig in Betrieb. Der Batterieverbrauch läßt leider einen mehrwöchigen Dauerbetrieb nicht zu, die virtuellen Wände können maximal für wenige Tage rund um die Uhr genutzt werden. Wenn Sie den Klarstein Cleanrazor völlig unbeaufsichtigt einsetzen, sollte der Raum durch geschlossene Türen oder Treppenabsätze von anderen Räumen abgetrennt werden. Eine Treppe brauchen Sie nicht durch die virtuelle Wand abzusichern.

Der Cleanrazor Saugroboter ist für die Reinigung eines Raumes gedacht, ein kontrollierter Wechsel zwischen mehreren Räumen ist nicht vorgesehen. Die beigefügte virtuelle Wand kann Durchgänge lediglich absperren

Fernsteuerung, manuelle Eingriffe Wertung: 7 von 10 Punkten

Die Funkfernsteuerung des Klarstein Cleanrazor ermöglicht mit dem LCD-Display die komplette Kontrolle der Programmierung und die Steuerung des Roboters. Da es kein Display am Roboter gibt, werden hier auch alle Stati und Programmierungen angezeigt.

Funk-Fernbedienung 2,4GHz fuer Klarstein Cleanrazor Saugroboter

Um die Fernsteuerung in Betrieb zu nehmen, wird die Fernsteuerung in einer kleinen Prozedur am Roboter angemeldet. Dies ist erforderlich, da die Fernbedienung nicht nur einseitig Befehle an den Saugroboter sendet, sondern auch Daten vom Roboter empfängt und anzeigt.

Wird der Klarstein Cleanrazor über während eines laufenden Programms über die Pfeil-Tasten gelenkt, beendet er das Programm nicht: Er führt die gewünschte Lenkbewegung oder Geradeausfahrt aus und setzt sein normales Programm nach der nächsten Kollision fort. Sie können den Cleanrazor so im laufenden Programm in einen anderen Bereich des Zimmers navigieren.

Die Steuerung mit der Fernbedienung muss auch das Spot-Programm ersetzen, diese Option fehlt dem Klarstein Cleanrazor.

Weitere Optionen Wertung: 7 von 10 Punkten


Der Klarstein Cleanrazor ist mit einer UVC-Lampe an der Unterseite des Roboterstaubsaugers ausgestattet um den Boden zu desinfizieren. UVC-Licht tötet die Keime nicht direkt ab, sondern nimmt ihnen die Möglichkeit sich weiter zu vermehren. Die UVC-Lampe hat nur eine kleine Austrittsöffnung und kann so eine schmale Spur unter dem Roboter bestrahlen.

Klarstein Cleanrazor UVC Strahler

Der Stromverbrauch der UVC-Lampe verkürzt die mögliche Reinigungszeit. Wenn Sie größere Räume reinigen wollen, sollten Sie die UV-Lampe zugunsten einer längeren Reinigungszeit nicht einschalten.

In der Ladestation des Cleanrazor gibt es ein witziges, farbwechselnd blinkendes Stimmungslicht mit einer LED in rot und blau. Im Urlaub wäre es damit auch möglich die Lichtwechsel eines laufenden Fernseher zu simulieren. Glücklicherweise ist dieses Geek-Feature abschaltbar und bringt auch in diesem Test keine Extrapunkte. Die helle blaue LED der Ladekontrolle auf der rechten Seite kann man dagegen leider nicht abschalten, hier hilft ein lichtdichtes Klebeband.

Kosten Wertung: 7 von 10 Punkten

Der Klarstein Cleanrazor wird mit einem Ersatzfilter und zwei zusätzlichen Seitenbürsten geliefert. Das Zubehör solltefür die ersten Monate reichen, danach versorgt der Webshop des Importeurs den Besitzer mit Ersatz- und Verschleißteilen. Das Angebot ist teilweise günstiger als bei der baugleichen Konkurrenz, eine gute Gelegenheit auch für Besitzer baugleicher Roboter anderer Hausmarken. Die meisten Wartungsarbeiten können vom Besitzer duchgeführt werden, die wichtigsten Bauteile sind ohne Werkzeug erreichbar.

Der UVP von ca. 400 Euro bewegt sich am oberen Rahmen für diese Leistungsklasse. Im Handel wechselt der Klarstein Cleanrazor dagegen zum Zeitpunkt des Test bereits für etwa 250 Euro den Besitzer, was ihn zu einem attraktiven Angebot macht. Achten Sie auf Aktionen des Fachhandels und des Importeurs.

Unter dem Namen Klarstein Cleantouch liefert der Importeur eine Karosserievariante mit einer anderen Fernbedienung. In der Schweiz wird die Cleantouch-Variante als Veluce Mio mit größerem Akku angeboten.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Bedienerloser Betrieb 8
Fernsteuerung, manuelle Eingriffe 7
Weitere Optionen 7
Kosten 7
Summe Bedienung und Kosten 29 (maximal 40 Punkte)

Weiter mit Zusammenfassung und Testergebnis des Klarstein Cleanrazor ...


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