Skip to: site menu | section menu | main content

Saugrobot.de

Nie mehr selber Saugen ...

Klarstein Cleanfriend (M-488):
Fahrwerk und Sensoren

Die Bauform des Klarstein Cleanfriend orientiert sich an den ersten iRobot Roomba-Serien, reagiert aber oft anders als das amerikanische Vorbild. Im Roboter wurden viele Teile verbaut, die auch in anderen chinesischen Robotern verwendet werden.

Fahrwerk Wertung: 6 von 10 Punkten

Das Fahrwerk des M-488 besteht aus zwei federnd eingehängten Antriebsrädern und einem Stützrad im vorderen Bereich des Roboters. Die Batterie im vorderen Bereich des Chassis bildet den Schwerpunkt.

Die Antriebsräder enthalten jeweils den Motor und ein Planetengetriebe. Sie können bis zu 4 cm ausfedern, lösen dann allerdings einen Schalter aus, mit dem der Saugroboter deaktiviert wird. Gerät ein Rad in einen Abgrund, kann der Roboter nicht durch weitere Bewegungen abstürzen.

Klarstein Cleanmate,  M-488, Veluce R290: Unterseite des Saugroboters

Auch die Plastikrolle der vorderen Stütze löst beim vollen Ausfedern einen solchen Schalter aus. Die Rolle agiert als Notbremse, die Höhensensoren reagieren deutlich früher.

Die Geländegängigkeit beschränkt sich auf flache Hindernisse: Fußleisten, Kanten von Fußmatten oder aufliegenden Teppichen werden überfahren. Der Freiraum unter dem Rammschild reicht für Stufen bis etwa 1cm Höhe, der Rest wird als Hindernis erkannt.

Absturzsicherungen in den Rädern begrenzen nicht nur die Geländegängigkeit, sondern auch die Möglichkeit sich von einem Hindernis zu befreien. Wenn der Roboter vorwärts oder rückwärts auf eine Hindernis auffährt und dabei angehoben wird, schaltet er sich ab. Konkurrenten nutzen die Schalter um das Auffahren zu erkennen und zu verhindern.

Insgesamt reichen die Eigenschaften des Fahrwerks aus, um die Reinigung einer Wohnung zu übernehmen.

Sensoren Wertung: 5 von 10 Punkten

Der Klarstein Cleanfriend nutzt, wie die gesamte M-288 Modellreihe, einen Rammschild zur Erkennung von Hindernissen. Der Kollisionssensor deckt die vordere Hälfte des Roboters an, frontale und seitliche Stöße werden problemlos erkannt.

Klarstein Cleanmate Staubsaugerroboter: Rammschild als Sensor

Das Schild besteht aus einem glatten Kunststoff und weist keine weiteren Polster auf. Es deckt das komplette Raumprofil des Roboters ab. Nur der zentrale Infrarotsensor überragt das eigentliche Schild und steht noch etwas weiter nach oben über. Kollisionen, auch am Infrarotsensor, werden jederzeit erkannt. Die Programme des M-488 Auto Cleaner reagieren dabei nicht auf die Stoßrichtung.

Der M-488 Auto Cleaner kennt nur eine Fahrgeschwindigkeit und verfügt nicht über Abstandssensoren. Der Saugroboter bremst vor Hindernissen nicht ab. Die Stöße fallen nicht sehr hart aus, gerade auf Teppich müht sich der Roboter um auf Geschwindigkeit zu kommen. Die erforderliche Kraft zum Auslösen der Sensoren reicht aus um leichte Gegenstände zu verschieben.

Mit 4 Höhensensoren deckt der Reinigungsroboter aus der M-288 Familie genau seine Fahrspur ab. Die Höhensensoren halten den Roboter problemlos auf einem Tisch. Lediglich wenn der Roboter gezwungen wird rückwärts zu fahren, hat der M-488 keine Möglichkeit einen Abgrund zu erkennen.

In einem solchen Fall greifen Kontakte in den Antriebsschwingen und in der vorderen Rolle. Der Roboter wird komplett abgeschaltet, sobald ein Rad vollständig ausfedert. Im normalen Betrieb benötigt der Roboter diese Absturzsicherung jedoch nicht.

Im Schild ist ein Infrarotsensor für die seitliche Abstandsmessung eingebaut. Bauartbedingt ist er auf genau eine Entfernung eingestellt. Diesen Sensor könnte der Roboter für die Wandverfolgung nutzen, er nutzt diesen Sensor jedoch zumindest beim Test nicht.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Wertung: 4 von 10 Punkten

Der M-488 Auto Cleaner (alias Klarstein Cleanfriend) reagiert sehr sensibel auf Quellen von Infrarot-Licht. Die beigefügte Virtuelle Wand und auch die Ladestation senden einen Infrarot-Strahl aus, der von verschiedenen Materialien gut reflektiert wird.

Der Saugroboter versucht diesen Infrarotstrahlen auszuweichen, indem er ein kurzes Stück rückwärts fährt. Hier stehen ihm allerdings keine Sensoren zur Verfügung, der Roboter ist nach hinten blind. So ist es möglich den Saugroboter mittels Infrarot-Strahlen in einen Abgrund zu treiben oder auf Hindernisse auffahren zu lassen. Kann er sich nicht mehr bewegen, schaltet er sich nach kurzer Zeit ab.

Beim Test wurde der Roboter in Räumen mit gefliesten Böden eingesetzt, in denen weiße Fliesen als Fußleiste angebracht waren. Diese reflektieren die Infrarot-Strahlen der Virtuellen Wand stark genug um den Saugroboter zu verwirren. Sobald der M-488 Auto Cleaner in den Strahl gerät, beginnt er rückwärts auszuweichen und endet am nächsten Hindernis.

Wenn Sie die virtuelle Wand zum versperren einer offenen Tür verwenden, sollte die Sperre von außen, hinter dem Türrahmen aufgestellt werden. Der Rahmen kann so einen Teil der gestreuten Infrarot-Strahlung abdecken, der Roboter wendet dann erst unmittelbar im Durchgang.

Im Max-Programm weicht der Roboter zunächst der Station aus. Sind ungünstig plazierte Hindernisse im Umkeis von etwa einem Meter rund um die Ladestation vorhanden, fährt der Klarstein Cleanfriend mit hoher Wahrscheinlichkeit rückwärts auf das Hindernis auf und bleibt hängen. Das Umfeld um die Ladestation muss frei von Hindernissen bleiben.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk6
Sensoren5
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen4
Summe Fahrwerk und Sensoren15(maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Bewegung des Klarstein Cleanfriend Saugroboters (M-488) ...


Werbung:

Back to top