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Nie mehr selber Saugen ...

Klarstein Cleanfriend (M-488):
Reinigungsleistung

Der Aufbau der M-488 Auto Cleaner entspricht der ersten Generation des iRobot Roomba, mit dem kopierten Prinzip erbt der Saugroboter auch dessen Effizienz. Gegenläufige Walzenbürsten und ein Seitenpinsel sorgen für Sauberkeit. Der Staubsauger arbeitet getrennt von den Bürsten.

Teppichboden Wertung: 9 von 10 Punkten

Trotz der stromsparend ausgelegten Bürstenmotoren, schlägt sich der M-488 auch auf Teppich recht gut. Die Bürste greift gut in den Bodenbelag und die Gummiwalze wirft grobe Partikel zuverlässig in die Auffangbox.

Auf Teppich mit hohem Flor merkt man dem Roboter die Belastung an. Die Bürsten laufen hörbar langsamer, die Motoren setzen jedoch nicht aus. Das Reinigungsergebnis ist sehr gut.


Grobe Schmutzpartikel werden vollständig aufgesammelt. Auf der Testfläche im Video erzielte der Klarstein Cleanfriend (M-488 Auto Cleaner) sogar ein deutlich besseres Ergebnis als die teure Konkurrenz.

Der nachgeschaltete Staubsauger saugt feinen Staub durch einen schmalen Schlitz zwischen zwei Gummilippen. Die Saugwirkung wird so dicht auf den Boden konzentriert. Der Staub wird zuerst durch einen flachen Ansaugkanal zur Turbine geführt und erst dann in die Feinstaub-Box geblasen.

Der Staubsaugermotor des M-488 Saugroboters hat eine erstaunlich hohe Leistung. Er ist in der Lage deutlich mehr feinen Staub aus dem Boden als der ähnlich aufgebaute TCM Reinigungsroboter. Die Saugwirkung des Staubsaugers ist vergleichbar mit der aktuellen Roomba-500er-Serie.

Allerdings hat der lange, flache Ansaugweg durch die Turbine auch Nachteile: Flusen verstopfen bei längerem Gebrauch den Ansaug-Fächer vor der Turbine, dieser Bereich wirkt als Motorschutz. Nur bei regelmäßiger Reinigung bleibt die Saugkraft erhalten. Der gesamte Feinstaub passiert danach den Lüfter auf dem Weg zur angehängten Filterbox. Der Filter befindet sich erst am Luftaustritt des Staubsaugers.

Hartböden Wertung: 8 von 10 Punkten

Hartböden sind für Saugroboter die einfacher zu reinigen. Folgerichtig leistet sich der M-488 Auto Cleaner hier keine Schwäche. Auf dem glatten Boden fallen dem Saugroboter die Bewegungen deutlich leichter, die gegenläufigen Bürstenwalzen rotieren fast ohne Widerstand und werfen Krümel und sogar feinen Staub sicher in die Auffangbox.

Die einzelnen Borsten der Walzenbürste erreichen auch die Fugen eines Fliesenbodens. Lose Krümel werden aus der Fuge herausgeholt und in der Fangbox des Staubsauger-Roboters aufgefangen.

Klarstein Cleanfriend M-499 (Veluce R 290) auf Laminat

Haftender oder klebender Schmutz wird dagegen schlechter erfaßt. Der Boden wird von der Bürste bearbeitet, die Walze mit den Gummilippen streicht nur leicht über den Boden. Die einzeln stehenden Borsten der Walzenbürste geben nach: Haftende Staubschichten werden auf der kompletten Fläche gelöst, für fest haftenden oder fest getretenen Schmutz reicht die Wirkung der Bürste nicht aus.

Die Seitenbürste leistet auf Hartböden gute Arbeit: Die fast aufrecht stehenden Borsten reichen aus um den Schmutz in den Weg der Seitenbürste zu kehren, schießen aber nur selten Partikel quer durch den Raum. Durch den vergleichsweise kleinen Durchmesser der Bürste entwickelt der Pinsel nicht soviel Schwung wie bei der Konkurrenz.

Der Staubsauger nimmt durch den engen Schlitz zwischen zwei Gummilippen den bereits gelösten oder aufgewirbelten Feinstaub auf. Die Saugrwirkung des Staubsaugers kann auch auf Hartböden überzeugen.

Der Intelligent Cleaner M488 verschmutzt bei der Reinigung von Hartböden. Hier sammelt er mit der statisch aufgeladenen Oberfläche der Kunststoffteile Staub und Flusen. Beides klebt in einer dünnen Schicht unter dem gesamten vorderen Teil des Roboters und sammelt sich in verschiedenen offenen Ecken des Gehäuses.

In Wohnräumen mit Laminat, Parkett oder Fliesen erreicht der Klarstein Cleanfriend seine volle Leistung. Das Ergebnis ist sehr gut. Bei Küchenböden oder Hauseingängen mit festgetretenem Schmutz reicht die Reinigungswirkung, wie bei den meisten Saugrobotern, für ein befriedigendes Ergebnis.

Ränder und Ecken Wertung: 9 von 10 Punkten

Der Seitenpinsel des M-488 Auto Cleaner (Klarstein Cleanfriend) reicht bei den engeren Bögen der Wandverfolgung bis zum Rand. Werden die Auslassungen im Inneren der Bögen bei wiederholtem Überfahren erfaßt, bleibt kein Schmutzrand zurück. Der Roboter fährt bis in die Ecken und hinterläßt lediglich ein Dreieck von etwa 4 bis 5cm Seitenlänge in der die Seitenbürste den Boden nicht erreichen kann.

Klarstein Cleanmate M-488 Saugroboter bei der Wandverfolgung

Zum sehr guten Ergebnis der Randreinigung trägt auch bei, daß die Pinsel der Seitenbürste sehr steil nach unten gerichtet sind. Die Borsten greifen daher in den Boden ein und bürsten den Schmutz in den Weg der Walzenbürste. Die Konkurrenz streicht mit den Pinseln flach über den Boden, was zwar den Pinsel schont, aber den meisten Staub zurückläßt.

Auf der Testfläche war das Ergebnis der Randreinigung auf Teppich beeindruckend und wesentlich besser als selbst beim kurz zuvor getesteten Roomba 580 (Bj. 2009).

Auf der linken Seite des Roboters schützt eine fest stehende Bürstenleiste das Antriebsrad vor groben Verschmutzungen. Hier schiebt der Saugroboter gelegentlich die Flusen und Krümel vor sich her.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Teppichboden9
Hartboden8
Ränder9sehr effektive SeitenbŸrste
Summe Reinigung26(maximal 30 Punkte)

Weiter mit Akku und Wartung des Klarstein Cleanfriend (M-488) ...


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