Skip to: site menu | section menu | main content

Saugrobot.de

Nie mehr selber Saugen ...

Klarstein Cleanfriend Silver (M-488):
Bewegung

Die Bewegungen des Klarstein Cleanfriend Silver (M-488 Auto Cleaner) wird durch eine regelmäßige Abfolge von verschiedenen Fahrprogrammen bestimmt. Diese werden nur durch ein regelmäßiges Ausweichen nach Kollisionen verändert.

Flächenabdeckung Wertung: 6 von 10 Punkten

Die Programmierung des Klarstein Cleanfriend (M-288 / M-488) ist auf einzelne Räume zugeschnitten. Im Clean-Modus beginnt der Staubsauger-Roboter seine Reinigung mit einer Spiralfahrt, wechselt in die Wandverfolgung und wechselt erneut in eine Art Zufallsfahrt.

Klarstein Cleanfriend M-488 auf Zufallsfahrt

Bei der Zufallsfahrt werden die geraden Fahrwege jedoch nicht komplett bis zur Kollision gefahren, nach spätestens 2 Metern dreht der Roboter um etwa 15 Grad nach rechts ab. Die gefahrenen geraden Strecken fallen kürzer aus, der Saugroboter findet schneller eine Wand.

Im Anschluß an die Zufallsfahrt versucht der M-488 wieder eine Spiralfahrt und beginnt sein Programm von vorne. Die Zufallsfahrt wird nur zu etwa einem Viertel der Zeit genutzt.

Die Programmierung des Roboters legt sein Verhalten deterministisch fest: Der Saugroboter verfolgt stur sein Verhaltensmuster. Ist ein Raum ungünstig aufgeteilt, wird er immer die selben Ecken auslassen.

In kleineren Räumen ist die Flächenabdeckung im Clean-Programm in Ordnung, in Räumen mit mehr als über 25qm freier Bodenfläche beginnt der Staubsauger-Roboter Flächen auszulassen.

Im Max-Programm verwendet der Klarstein Cleanfriend zusätzlich eine weitere Strategie. Hier fährt der Saugroboter ein kurzes Stück (50 bis 100cm) geradeaus und dreht dann in einem willkürlichen Winkel nach rechts. Auf diese Weise bewegt er sich in Dreiecken, Vierecken oder allgemein eckig gefahrenen Schleifen von etwa einem Meter Durchmesser durch den Raum.

Auch hier schlägt der Determinismus der Programmierung zu: Ist eine Fläche mit genügend Hindernissen ungünstig begrenzt, wird er die Fläche nicht oder nur sehr spät verlassen. Ist der Raum weitgehend ohne Hindernisse, dann hinterläßt der Klarstein Cleanfriend (M-488) auf seiner Tour wenig bis gar keine ausgelassene Flächen.

Schlecht zugängliche Flächen und Ränder Wertung: 5 von 10 Punkten

Schlecht zugängliche Flächen werden vom M-488 Auto Cleaner meist während der Wandverfolgung angefahren. Dabei fährt er in mehr oder weniger weiten Bögen an der Wand entlang. Dabei biegt er auch in schmale Zugänge. Die Wand befindet sich dabei fast immer auf der rechten Seite des Roboters, seine linke Seite wendet er nur für kurze Strecken der Wand zu.

Der gefahrene Bogen der Wandverfolgung wird erst beendet, wenn der Roboter mit einem Hindernis kollidiert. Der Saugroboter benötigt bei einem schmalen Bogen einen Durchgang von minimal 38cm um in einen Durchgang zu fahren. Kollidiert der Klarstein Cleanfriend mit der gegenüberliegenden Seite des Ganges, weicht er jeweils nach links aus und wendet sich wieder auf den Rückweg. Ein Gang sollte daher schon einen halben Meter breit sein, damit der Roboter bis zum Ende fahren kann.

Klarstein Cleanfriend M-488 unter einem Stuhl

Gerät der Intelligent Cleaner M-488 in eine Engstelle, wie z.B. einen Stuhl, ist er fast immer in der Lage aus der Situation heraus zu fahren. Allerdings kann das eine Weile dauern.

Obwohl der Klarstein Cleanfriend mit einem Sensor für die Wandverfolgung ausgestattet ist, setzt zumindest das Testgerät den Sensor nicht ein. Für die Wandverfolgung nutzte der M-488 immer die Fahrt in Bogen zur Wand hin, ein Fahrt parallel zu Wand konnte ich nicht beobachten.

Die Bogen werden bei der Wandverfolgung unterschiedlich weit gefahren, im inneren des Bogens bleiben dabei Flächen mit einer Länge von bis zu 15cm und einer maximalen Breite von 8 bis 10 cm ungereinigt. Durch die regelmäßige Wiederholung der Wandverfolgung bleiben zumindest in kleineren Räumen am Ende keine ausgelassenen Stellen zurück.

Fahrt zur Ladestation Wertung: 2 von 10 Punkten

Der Intelligent Cleaner M-488 steuert nur im Max-Programm und in der zeitgesteuerten Reinigung nach dem Programmablauf seine Ladestation an. Im Clean- und Spot-Programm beendet der Saugroboter seine Fahrt irgendwo im Raum.

Klarstein Cleanfriend M-488 im Dock

Ein spezielles Programm zur Suche der Station kann am Roboter oder über die Fernbedienung nicht gestartet werden. Im Test bin ich letztlich dazu übergegangen den Roboter direkt mit dem Netzteil zu laden, da der Roboter nach Bedarf in wechselnden Räumen eingesetzt wurde.

Gerät der Roboter in den Infrarot-Strahl der Station ohne das er gerade auf der Suche danach ist, weicht er der Station zunächst einmal aus. Nur mit der Fernbedienung kann der Roboter manuell zum Andocken in die Station gezwungen werden.

Im Max-Programm wechselt die grüne LED am Heck des Staubsauger-Roboters auf rot und signalisiert so die schwindende Batterieladung. Danach macht sich der Klarstein Cleanfriend (M-488) auf die Suche nach der Station.

Die Stationssuche ist selten von Erfolg gekrönt: Die Station muss gerade stehen und einen genügenden Freiraum für die Anfahrt bieten. Der Test lief über einen längeren Zeitraum. Zum Schluß erkannte der Roboter die Station aus kurzem Abstand nicht, erst ab etwa 20cm vor der Station konnte er sie zuverlässig anfahren.

Die Schwäche kann sowohl an der Fertigungsqualität der Infrarotsensoren und Sender liegen, als auch an der statischen Aufladung verschiedener Plastikflächen am Roboter. Nach jedem Reinigungslauf auf Teppich ist der Roboter im Bereich der Sensoren reichlich eingestaubt.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Flächenabdeckung 6
Schlecht zugängliche Flächen und Ränder 5
Fahrt zur Ladestation 2 erreicht selten die Ladestation
Summe Bewegung 13 (maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Reinigungsleistung des Klarstein Cleanfriend Silver ..


Werbung:

Back to top