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Nie mehr selber Saugen ...

iRobot Scooba 385 im Test

Ablauf der Reinigung

Vor dem Einsatz des iRobot Scooba sollte der Raum zumindest gekehrt werden, auch eine Reinigung durch einen Roomba ist keine schlechte Idee: Der Scooba 385 saugt Flüssigkeiten und teilweise auch lose Flusen auf, ist aber nicht dazu gedacht, groben Schmutz mit dem Staubsauger zu erfassen.

Der Akku Ihres Scooba sollte für einen Reinigungsvorgang möglichst vollständig geladen sein. Der Wassertank wird abgenommen und die Abteilung für die Reinigungsflüssigkeit mit Wasser und der vorgegebenen Menge Reinigungsmittel befüllt. Anschließend wird der Tank in den Reinigungsroboter eingesetzt, zugeklappt und fest angedrückt bis der Tank einrastet.

Der vorbereitete Scooba wird in der Mitte des Raumes ausgesetzt und gestartet. Der Bewegungsablauf besteht abwechselnd aus einer Spiralfahrt, einer Wandverfolgung und einer Amöben-Strategie (Geradeausfahren bis zur Kollision, Wenden und weiterfahren ...). Der Scooba besitzt keine Entfernungsmessung und kennt nur eine Fahrgeschwindigkeit. Die Flächenabdeckung ist sehr gut, alle erreichbaren Flächen werden erfaßt.

Kurz vor Ende des Reinigungslaufs stoppt der Roboter das Verteilen der Reinigungsflüssigkeit und saugt im "Trocknungslauf" nur noch die am Boden verbliebene Reinigungsflüssigkeit auf. Nach etwa 45 Minuten schaltet er sich zeitgesteuert ab und bleibt stehen.

Jetzt entnehmen Sie den Doppeltank und die Bürsteneinheit. Die beiden Tanks wird im Ausguß geleert und gespült. Der Auffangbehälter sollte dabei mehrfach mit klarem Wasser gefüllt und ausgeschwenkt werden, um die Schmutzpartikel aus dem Tank zu entfernen.

Die Bürsteneinheit wird geöffnet und ausgespült, wenn sich Haare um die Bürste gewickelt haben, können Sie diese jetzt entfernen. Alle Teile werden getrocknet bevor sie wieder eingebaut werden.

Das Handling vor und nach dem Einsatz nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Sie sollten dem feuchten Roboter noch etwas Zeit zum trocknen lassen, bevor Sie Ihn im Schrank verpacken.

Reinigungsergebnisse

Das Ergebnis der Reinigung kann sich sehen lassen: Nach Ablauf des kompletten Programms hat der Scooba jede Stelle mehrfach überfahren und nur wenige Randbereiche und kleine Dreiecke in den Ecken ausgelassen. Die mechanische Arbeit der Bürste löst den Schmutz und die verwendete, anfangs ziemlich trübe Reinigungsflüssigkeit wird wieder aufgesaugt.

irobot Scooba bei der Wandverfolgung

Der Scooba versprüht bis zu einem halben Liter Wasser auf dem Boden und saugt den größten Teil davon sofort wieder ein. Etwas Flüssigkeit bleibt auf dem Boden zurück und wird beim nächsten überfahren aufgenommen. In tiefen Fugen sammelt sich gelegentlich der eine oder andere Tropfen, an den der Sauger nicht mehr herankommt. Insgesamt gelangen etwa 70 bis 80% der Reinigungsflüssigkeit wieder in den Schmutzwassertank. Der Rest bleibt als leichter Feuchtigkeitsfilm zurück und trocknet am Boden.

Die Reinigungsflüssigkeit hinterlässt beim Trocknen keine Flecken. Als Zusatz kann entweder die originale Scooba-Reinigungsflüssigkeit oder klarer Essig verwendet werden. Alternativ kommt auch noch ein nicht schäumender Essigreiniger in Betracht. Die Zusätze verhindern, vor allem bei sehr hartem Wasser, die Bildung von Kalkrändern.

Beim einem unbeaufsichtigten Testlauf gab es eine unschöne Überraschung: Der Scooba schaffte es kaum, das Wasser wieder vom Boden aufzunehmen. Von einem halben Liter Frischwasser kam nur der Inhalt eines Schnapsglases im Schmutzwassertank an, der Rest verteilte sich auf dem Boden. Eine falsch sitzende Dichtung hatte dafür gesorgt, dass das Gebläse nicht genügend Unterdruck erzeugen konnte.

iRobot Scooba 385: Motorschutz-Sieb und Dichtung

Die Abdichtung der Ansaugwege ist ein Schwachpunkt der Konstruktion. Wenn alle Dichtungen korrekt sitzen, arbeitet der Scooba gut, auf dem Boden bleibt nur ein feuchter Film zurück. Das Problem sollten Sie bereits nach den ersten Metern Fahrt zu erkennen: Der Scooba hinterläßt an der rechten Seite eine sehr deutliche Flüssigkeits-Spur. Sie sollten den Scooba dann noch einmal stoppen und den Sitz aller Dichtungen unter dem Tank kontrollieren.

Wird die Reinigung des Scooba 385 mit der Pause-Taste unterbrochen, fährt der Roboter weiter, ohne Flüssigkeit zu versprühen. Dieser Trocknungslauf am Ende des Reinigungsvorgangs ist erforderlich um zunächst nicht erfasste Flüssigkeiten aufzusaugen. Der iRobot Scooba sollte zum Beenden der Reinigung nicht einfach abgeschaltet werden, sondern sein Trocknungs-Programm bis zum Ende fahren.

Da der iRobot Scooba 385 in etwa 45 Minuten mehrfach über alle Flächen des Raumes fährt, ist die am Ende zurückbleibende Flüssigkeit sauber und trocknet ohne Flecken. Von der deutlich verschmutzten Flüssigkeit der ersten Runden ist am Ende nichts mehr zu sehen.

Weiter zum letzten Teil des Test ...


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