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iRobot Scooba 385 im Test

Reinigungsmechanik

Die Reinigungsmechanik des iRobot Scooba 385 besteht aus einem Gebläsekreislauf und einer Bürste.

Unterseite des iRobot Scooba, BŸrste und Sauger

Ähnlich wie bei einem Vergaser spritzt eine kleine Pumpe die Reinigungsflüssigkeit in den Abluftstrom des Gebläses. Ein Stutzen im vorderen Dritte des Roboters bläst das Luft-Wasser-Gemisch auf den Boden, ein zweiter Stutzen saugt auf der gegenüber liegenden Seite den Luftstrom an, so dass sich das Wasser gleichmäßig unter dem Scooba verteilt. Lose Krümel werden dabei teilweise aufgesaugt.

Die Bürste schrubbt über den feuchten Boden und löst haftende Verschmutzungen mit der Reinigungsflüssigkeit. Die Bürste sitzt in einem geschlossenen Käfig und dient lediglich dazu, die Flüssigkeit in den Boden zu massieren. Den Schmutz kann die Bürste nicht aufsammeln. Ein nachfolgender Saugschlitz zwischen zwei Gummilippen nimmt die benutzte Flüssigkeit wieder auf.

Der Scooba zieht die Flüssigkeit über den kurzen Ansaugweg direkt in den Schmutzwassertank. Dort setzt sich das Wasser im Behälter ab, der Luftstrom wird von hier über einen Siebfilter weiter zum Gebläse geführt.

Der Tankaufsatz sitzt in einer schwenkbaren Halterung und wird mit einer Klinke am Chassis festgehalten. Der Griff am Tank hat zwei Funktionen: Nach außen geklappt dient er als Transportgriff, wird er eingedrückt, dann löst er die Verriegelung des Tanks. Der Tank kann anschließend am Griff vom Chassis abgehoben werden.

Offener iRobot Scooba 385 (Europa-Version)

Der Weg der angesaugten Luft wird über 4 Verbindungen von der Saugdüse im vorderen Teil und dem Saugschlitz, durch den Schmutzwassertank zum Gebläse geführt. Der Saugschlitz und die Düse im vorderen Teil des Roboters teilen sich die Saugleistung des Gebläses.

Die größte Dichtung ist mit dem Fangsieb vor dem Gebläse verbunden und kann entnommen werden. Die Abdichtung dieser Verbindungen entscheidet darüber wie gut der Scooba das Wasser wieder aufnimmt.

Akku laden

Der NiMH-Akku wird im Inneren des Scooba zugänglich wenn der Wassertank aufgeklappt wird. Der Akku ist nur eingerastet und kann für die Lagerung des iRobot Scooba einfach entnommen werden. Er ist mit einer Kapazität von 4100 mAh bei 14,4 Volt deutlich leistungsstärker dimensioniert als bei den üblichen Staubsaugerrobotern. Im voll geladenen Zustand reicht der Akku für einen zweiten Einsatz.

Offener iRobot Scooba mit eingebautem Akkupack

Eine Ladestation macht beim Scooba keinen Sinn: Der Roboter wird für die Reinigung mit Reinigungsflüssigkeit befüllt und nach der Arbeit geleert. Der Scooba wird mit einem Netzteil geliefert.

Das Netzteil wird mit einem mehrpoligen DIN-Stecker seitlich direkt am Scooba angeschlossen. Für einen Ladevorgang benötigt der Scooba bis zu 4 Stunden, bei der ersten Ladung oder im Refresh-Zyklus verlängert sich die Ladezeit einmalig auf bis zu 16 Stunden.

Wenn Sie den Scooba für eine längere Zeit lagern. Sollten Sie den Akku aus dem Roboter entnehmen: Der Scooba verbraucht ansonsten im Standby-Modus weiter Strom und entleert den Akku.

Weiter zum nächsten Teil des Test ...


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