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iRobot Scooba 385 im Test

iRobot Scooba 385 (Europa)

Der Scooba 385 ist ein Wischroboter, der den Boden mittels einer Reinigungsflüssigkeit und Bürsten schrubbt und die Flüssigkeit danach wieder aufsaugt. Er ist der erste für Privathaushalte im Handel erhältliche Reinigungs-Roboter der nach diesem Prinzip arbeitet.

Mit einigen Verzögerungen hat iRobot Anfang November 2008 die Scooba-Serie auch nach Europa gebracht. Für den Test wurde ein iRobot Scooba von RoboSauger.com zur Verfügung gestellt. Der Scooba absolvierte nur einen mehrtägigen Kurztest.

Fahrwerk

Unterseite des iRobot Scooba 385 (Europa-Version)

Der Scooba benötigt für seine Umgebung kein besonders geländegängiges Fahrwerk, Hartböden sind normalerweise eben. Höhenunterschiede weisen auf Hindernisse hin und sollten nicht überwunden werden.

Als Antrieb dienen zwei Räder mit Gummireifen, die an kurzen Pendelachsen aufgehängt sind. Die Reifen der Antriebsräder weisen zwar fast kein Profil auf, haften aber zuverlässig. Nur bei sehr rutschigen Böden dreht gelegentlich einmal ein Antriebsrad durch. Der vordere Teil des Roboters wird durch ein gefedert und drehbar gelagertes, doppeltes Hartplastik-Rad abgestützt.

Das Fahrwerk kann geringe Bodenunebenheiten ausgleichen und reicht aus, um den Scooba auch aus gewissen Situationen zu befreien. Wenn der Scooba im Test irgendwo einmal festhakte, konnte er jedes Mal ohne Eingriff weiter fahren.

Sensoren

Der Scooba 385 erkennt Hindernisse, wie die meisten Staubsaugerroboter, mit dem Frontschild. Der Roboter kollidiert mit dem Gegenstand und dreht sich dann vom Hindernis weg. Schwere Gegenstände werden zuverlässig erkannt, leichte und zarte Gegenstände sollten ihm besser nicht im Weg stehen.

Der Scooba ist etwas größer als die Saugroboter für die trockene Reinigung, was ihm das Aufsuchen und Verlassen von Engstellen erschwert. Die Programme und Sensoren des Scooba sind allerdings so robust, dass der Scooba jede Engstelle verlassen kann, die er selbsändig aufgesucht hat.

Den Übergang von Hartboden auf Teppich erkennt der iRobot Scooba, wenn der Teppich auf dem Hartboden aufliegt. Das Frontschild stößt gegen die Teppichkante und nimmt den Teppich als Hindernis wahr. Das Frontschild weist gerade soviel Abstand vom Boden auf, dass der Roboter leichte Bodenwellen überfahren kann.

Gibt es einen Übergang ohne Höhenunterschied, z.B. bei Wechsel von eingearbeiteten Fliesen auf Auslegeware, dann überfährt der Scooba diese Grenze. Der Übergang zwischen Räumen mit Hartboden und Teppich muss daher mit der mitgelieferten virtuellen Wand abgesperrt werden.

Gerät der Scooba versehentlich auf Teppich, dann bleibt er wahrscheinlich stecken. Das Fahrwerk ist nicht für den Einsatz auf Teppich ausgelegt: Der Roboter setzt mit dem Chassis auf und die Antriebsräder drehen durch.

Drei Höhensensoren unter dem Frontschild verhindern zuverlässig den Absturz an Treppen oder anderen Abgründen. Auf die Fahrt auf einem Tisch habe ich in diesem Test verzichtet.

Weiter zum nächsten Teil des Test ...


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