Skip to: site menu | section menu | main content

Saugrobot.de

Nie mehr selber Saugen ...

iRobot Roomba 780 im Test: Akku und Wartung

IRobot setzt auf bewährte Technik und überarbeitet mit dem Roomba 780 nur die Bürsten und Filtersysteme. Die Stromversorgung entspricht der bewährten 500er und 600er-Serie.

Akkuleistung Wertung: 8 von 10 Punkten

Der Roomba 780 benutzt den Standard-Akku der aktuellen Roomba Serien. Mit 3000 mAh bei 14,4 Volt erreicht der Roomba 780 mit dem Nickel-Metallhydrid-Akku Fahrzeiten von über 2 Stunden. Die Fahrzeiten reichen für mehr als einen großen Raum, über die Türme kann der Roomba 780 so bis zu 3 Räume selbstständig reinigen. Zwischenladungen während der Reinigung sind nicht erforderlich.

Der Roomba 780 braucht ständig etwas Strom aus dem Akku, um im Standby die Uhr zu betreiben und auf Fernbedienung und Tastendrücke zu reagieren. Wenn Sie den Roomba 780 für ein paar Tage nicht betreiben und vom Strom trennen wollen, muß der Akku ausgebaut werden.

iRobot Roomba 780 Akku-Klappe

Der Zugang zum Akku ist wesentlich einfacher geworden: Zwei Kreuzschlitzschrauben sichern die Klappe für den Zugang zum Akku. Aus dem geöffneten Fach kann der Akku einfach herausgenommen werden. Die Entnahme des Akkus löscht Datum, Uhrzeit und alle programmierten Laufzeiten.

Ladezeiten Wertung: 7 von 10 Punkten

Der iRobot Roomba 780 wird mit einer Ladestation und einem Schaltnetzteil ausgeliefert, das 1,25A bei 22,5 Volt liefert. Mit diesem Netzteil ist der Roomba läßt sich der Akku in etwa 3 Stunden vollständig laden. Bei einem tiefentladenen Akku führt der Roboter einen Refresh-Zyklus für den Akku aus, bei dem sich die Ladezeit auf 12 bis 14h erhöht.

iRobot Roomba 780 beim laden in der Station

Bei der Reinigung einzelner Räume kann man den Roomba 780 nur schwer an seine Grenzen bringen, der Akku reicht für gut zwei Stunden Fahrzeit aus. Der Einsatz in mehreren Räumen ist damit problemlos auch ohne Zwischenladung möglich.

Ladestation und pausierender Roboter sollen ständig am Strom angeschlossen bleiben, was leider für einen ständigen geringen Stromverbrauch auch im Standby-Modus sorgt.

Filter Wertung: 7 von 10 Punkten

Eine überarbeitete Aerovac Auffang-Box mit Hepa-Filtern ersetzt beim Roomba 780 die getrennten Behälter für den groben Schmutz und den Feinstaub der 500er-Serie. Der Staubsauger zieht die Luft seitlich durch die vergitterten Hepa-Filterrahmen und hält den aufgewirbelten Staub in der Auffangbox.

iRobot Roomba 780 - Aerovac 2 Filterbox mit Hepa-Filter

Die Hepafilter haben eine deutlich größere Filterfläche als die flachen Filterrahmen der 500er-Serie, das gefaltete Filterpapier im kleinen Rahmen begrenzt auch die Größe der Ansaugöffnung. Die Saugleistung des kleinen Lüftermotors im Heck des Roboters wird deutlich begrenzt, bei der Reinigung übernimmt die Bürste die Hauptarbeit.

Zum Leeren wird die Auffangbox mit der Taste ausgeklinkt und nach hinten aus dem Saugroboter gezogen. Die Abstreifkante der Box wird seitlich aufgeklappt und der gesammelte Schmutz kann einfach in den Mülleimer ausgeschüttet werden.

Volle Filterbox des iRobot Roomba 780

Staub und Fusseln sammeln sich in dicken Matten im Auffangbehälter und fallen beim Auskippen in einem Stück heraus. Die Gitter auf den Hepa-Filtern sorgen dafür, dass die Fusselmatte nicht an den Filtern haften kann.Die Hepa-Filter können zwar ausgeklopft oder mit Druckluft ausgeblasen werden, feiner Staub lässt sich auf Dauer jedoch nicht vollständig entfernen. Hepa-Filter sollten daher regelmäßig, z.B. alle drei Monate, ausgetauscht werden.

Bürstenpflege Wertung: 7 von 10 Punkten

Der Bürstenkäfig des Roomba 780 wurde gegenüber der 500er-Serie nochmals überarbeitet. Mit einer Arbeitsbreite von 16 cm sind die Maße zwar gleich geblieben, aber die Bürsten der 700er-Serie weisen andere Anschlüsse an den Achsen und einen anderen Schutz gegen umwickelte Haare auf. Zwei Rasten halten den Bürstenkäfig geschlossen, der Käfig läßt sich ohne Werkzeug einfach öffnen und die Bürsten können seitlich angehoben und aus der Antriebsseite herausgezogen werden.

iRobot Roomba 780, neue Bürstenlager

Beim Einsetzen der Achsen muss etwas stärker auf die richtige Position geachtet werden, durch die neuen Abdeckungen kann man den Vierkant auf der Antriebsseite beim Einsetzen der Bürste nicht mehr einsehen.

Die neuen Abdeckungen der Achsen erfüllen Ihren Zweck: Haare können sich jetzt nicht mehr in die Antriebe wickeln und die Reinigung der Bürsten ist auch bei langhaarigen Mitbewohnern (oft insbesondere Mütter und Töchter) nicht mehr so oft nötig.

Kürzere Tierhaare können sich auf die Bürsten nicht aufwickeln: Die Hauptbürste ist mit einem Rahmen versehen, der verhindert das sich die Haare direkt auf die Achse wickeln können und an der Gummi-Walzenbürste haften die Haare nicht stark genug fest. Am Ende der Bürsten sammeln sich dennoch in einem Freiraum Fusseln zu einem Filzring zusammen, der gelegentlich entfernt werden sollte. Die Lager bleiben jedoch frei von Fusseln.

iRobot liefert ein Werkzeug zum Abschneiden von Haaren und einen Abstreif-Ring als Zubehör mit, die Bürsten können so einfach von aufgewickelten Haaren oder Fäden befreit werden. Das kleine Schneidwerkzeug ist hierfür sehr gut geeignet, während der Abstreif-Ring eher hilflos wirkt.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Akkuleistung 8
Ladezeiten 7
Filter 7
Bürstenpflege 7
Summe Akku und Wartung 29 (maximal 40 Punkte)

Weiter mit Bedienung und Kosten des iRobot Roomba 780 ...

 


Werbung:

Back to top