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iRobot Roomba 564 PET im Test:
Akku und Wartung

Akkuleistung Wertung: 9 von 10 Punkten

Der iRobot Roomba 564 PET verwendet den üblichen NiMH-Akku der Roomba 500er-Serie. Der Akku leistet 3000 mAh bei 14,4 Volt und reicht für eine Fahrzeit von etwa 2 Stunden beim Einsatz der Auffangbox mit Staubsauger. Die Fahrzeit verlängert sich, wenn die Box ohne Staubsauger eingesetzt wird.

Unterseite des iRobot Roomba 465 Pet mit Zugang zum Akku

Der Roomba 564 PET ist für den Einsatz in jeweils einem Raum gedacht verfügt über einen Timer, mit dem der Saugroboter zu einer festen Zeit gestartet werden kann. Der Akku hat genügend Reserven um den Staubsauger-Roboter sofort in einem oder mehreren weiteren Räumen einzusetzen.

Die lange Laufzeit erreicht der Roomba 564 PET nicht nur durch den relativ großen Akku, der Roomba wurde in den letzten Jahren immer wieder für längere Laufzeiten optimiert: Der Roomba 564 PET orientiert sich besser und die Bürsteneinheiten und der Staubsauger benötigen heute weniger Strom als die ersten 500er-Modellen vor mehr als 3 Jahren.

Ladezeiten Wertung: 8 von 10 Punkten

Die Ladestation des Roomba 564 PET wird mit einem getrennten Netzteil betrieben, das 1,25A bei 22,5 Volt leistet. Das elektronische Netzteil passt sich automatisch an Spannungen zwischen 110 und 240 Volt an. Das Netzteil kann auch direkt an der Roboter angeschlossen werden.

iRobot Roomba PET564: Saugroboter PET-Serie in der Ladestation

Für eine vollständige Ladung benötigt der Roomba 564 etwa 3 bis 4 Stunden. Im normalen Betrieb wird der Akku nur selten vollständig entladen, hier verhindert die aktuelle Software Tiefentladungen um die Batterie zu schonen. Die Ladezeiten liegen meist weit unter 2 Stunden.

Wird der Akku dennoch tiefentladen, löst der Roomba einen Ladevorgang von 16 Stunden aus um den Akku wieder herzustellen. Die 16-Stunden Ladung wird durch schnelles Blinken der zentralen Taste angezeigt und sollte nicht unterbrochen werden.

Da der Roomba 564 einen Timer besitzt, sollte er ständig in seiner Ladestation unter Strom stehen. Der Roboter bleibt auch im ausgeschalteten Zustand immer im Standby und verbraucht weiter Strom.

Ohne angeschlossene Ladestation entlädt sich der Akku im ausgeschalteten Roboter nach einigen Tagen vollständig. Bereits wenn der Roomba mehrere Tage stromlos gelagert wird, sollte der Akku ausgebaut werden.

Filter Wertung: 5 von 10 Punkten

Solange die PET-Auffangbox eingesetzt wird, beschränkt sich die Leerung der Auffangbox auf das herausziehen aus dem Roomba 564 PET und dem Entleeren des aufgesammelten Schmutzes in einen Mülleimer.

An Stelle des Staubfachs besitzt die Box eine Klappe, die geöffnet wird um den Einwurf zu erweitern. Am offenen Filter haftender Schmutz kann dann mit einem Pinsel leicht heraus gepinselt werden. Der Filter kann ausgerastet und entnommen werden. Leider kann die PET-Auffangbox des Roomba 564PET nicht ausgespült werden, da sich hinter dem Filter ein Lüfter befindet.

Roomba 564 PET: PET- und Standard-Auffangbox im Vergleich

Die Kante der neuen PET-Box weist keinen Kamm mehr auf, die Standard-Box greift noch mit einer Zinkenreihe in die Bürste. Abgetrocknete Blätter spießen sich jetzt nicht mehr am Rand auf und werden in der Box abgeladen. Bei der Standard-Box kann es dagegen durch aufgespießte abgetrocknete Blätter eines Ficus Benjamin gelegentlich zur vorzeitigen Aufnahmeverweigerung kommen.

Kommt die Standard-Auffangbox mit dem getrennten Staubsauger zum Einsatz, bleiben die Arbeiten für das Entnehmen und ausleeren des offenen Teils nahezu gleich. Um den Staubteil zu entleeren wird jetzt zusätzlich der Rahmen aus der Staub-Filterbox geklappt und über dem Mülleimer etwas abgeklopft. Der Rahmen zieht dabei den kompletten Staubfladen aus der Box, der Filter ist im Rahmen eingeklinkt und ist im ausgeklappten Zustand gut zugänglich.

Auch die Standard-Auffangbox mit getrenntem Staubsauger darf nicht ausgewaschen werden, da sich ansonsten Wasser in den Staubsaugermotor laufen kann und elektrische Bauteile beschädigt werden könnten.

Angesichts der einfachen Handhabung des Staubfachs ist die Entleerung der Standard-Auffangbox angenehmer. Die neue PET-Auffangbox bietet dafür ein größeres Volumen für Streu, Blätter und Haare.

Bürstenpflege Wertung: 6 von 10 Punkten

Gerade die PET-Modelle haben im normalen Betrieb mit ständig haarenden Hunden oder Katzen zu kämpfen. Man könnte denken, Ihre Hauptaufgabe besteht darin Haare einzusammeln. Auch wenn kurze Haare sicher in der Auffangbox landen, kann es längeren Haaren gelingen sich um die Achsen und Bürsten des Roomba 564 PET zu wickeln.

iRobot Roomba 564 Pet-Series: Buerstenkaefig

Die Bürsten bestehen aus langen Borsten, die in der zentralen Drahtachse befestigt sind. Ein Rahmen unterstützt die Borsten und sorgt dafür, das kurze Haare keine Chance bekommen sich um die Bürste zu wickeln. Erst berüchtigte langhaarige Blondinen (auch andere Haarfarben) sorgen für eine dichte Umwicklung der Bürste. Die Haare müssen schon fast 10cm sein um sich um den Bürstenrahmen zu wickeln.

Die kleinere Gummiwalze bekommt in der Nähe der Drahtbügel des Bürstenkäfigs mehr Haare ab und an den Enden der Bürsten wickeln sich auch kürzere Haare im Laufe des Betriebs zu dicken Filzmanschetten auf. Zur regelmäßigen Wartung gehört daher auch die Reinigung des Bürstenkäfigs.

Zum Reinigen der Bürsten wird der Bürstenkäfig an zwei Rasten geöffnet und aufgeklappt. Die Bürsten können jetzt an einer Seite aus dem Käfig angehoben und auf der anderen Seite aus dem Antrieb gezogen werden.

Mit einer spitzen Schere lassen sich die Aufwicklungen abschneiden und entfernen. Bitte versuchen Sie nicht die Haare einfach herunterzureißen, die empfindliche Gummilippen der Walzenbürsten können ansonsten beschädigt werden. Anschließend werden die Bürsten wieder eingelegt und der Käfig wird geschlossen.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Akkuleistung 9
Ladezeiten 8
Filter 5
Bürstenpflege 6
Summe Akku und Wartung 28 (maximal 40 Punkte)

Weiter mit Bedienung und Kosten des iRobot Roomba 564 PET ...


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