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Nie mehr selber Saugen ...

iRobot Roomba 560 im Test:
Reinigung

Teppichboden Wertung: 10 von 10 Punkten

Die Reinigungsmechanik des Roomba 560 besteht aus zwei gegenläufigen Gummiwalzen. Eine Walze ist mit 4 Bürsten ausgestattet. Durch die gegenläufige Bewegung der Walzen werden größere Partikel, Fusseln und Haare in eine Auffangbox geschleudert. Diese mechanische Reinigung erfaßt alle groben Partikel auf den Fasern und ist in der Lage auch eingetretene Partikel wieder aus den Fasern zu lösen.

Durch das Aufbürsten der Fasern werden anhaftende feine Stäube von der Teppichfaser gelöst. Feiner Staub bleibt dabei nicht in der Auffangbox sondern setzt sich zunächst wieder lose auf der Oberfläche des Teppichs ab um sofort vom Staubsauger aufgenommen zu werden.

Die Bürste greift im aktuellen Modell nicht mehr so tief in die Fasern wie beim Vorgänger. Die Bürstspuren sind deutlich sichtbar, die neue Gummiwalze mit den engen Borstenreihen bleibt aber mehr an der Oberfläche. Die Änderung der Mechanik spart Energie ohne die Reinigung von Teppichboden zu verschlechtern.

Der Staubsauger des iRobot Roomba 560 arbeitet deutlich effektiver als die Staubsauger der Vorgängermodelle. Die vergrößerte Filterfläche ermöglicht dem Roomba eine angemessene Saugkraft. Das Ergebnis ist deutlich in der Filterbox zu sehen: Wo beim Vorgänger nur wenig Staub aufgenommen wurden, befindet sich beim Roomba 560 nach dem Saugen der selben Fläche eine dicke Matte aufgefangener feiner Staub.

Insgesamt ist das Reinigungsergebnis auf Teppichboden sehr gut.

Hartböden Wertung: 7 von 10 Punkten

iRobot Roomba 560 auf Hartböden

Auf Hartböden bietet der iRobot Roomba 560 eine gute Leistung: Die gegenläufigen Walzen sind in der Lage Krümel und Partikel auf glatten Böden gut aufzunehmen, die Seitenbürste kehrt die meisten Krümel in den Weg der Reinigungsmechanik.

Die Bürsten der Walzen erfassen auf Fliesen nur die glatte Oberfläche. Sind bei Fliesen die Fugen nicht bündig mit der Fliesenoberfläche, bleiben die Krümel des öfteren in der rauhen Fuge hängen. Die Krümel werden dann beim ersten Überfahren vom Roomba 560 nicht erfaßt.

Die Seitenbürste erfaßt auch die Fugen und bringt Krümel an die Oberfläche und in den Weg der Walzen. Die neue Seitenbürste geht dabei gründlich zur Sache, wenn auch manchmal außenliegende Krümel erst mal aus dem Weg herausgeschossen werden. Besonders deutlich wird dies bei einer Punktreinigung. In den ersten engen Runden der Spiralfahrt verteilt die Seitenbürste Krümel im näheren Umkreis.

Mit einer vergrößerten Filterfläche und dem verbesserten Lüfter saugt der Staubsauger des Roomba 560 deutlich mehr Staub auf als die Vorgängergeneration. Der Staubsauger nimmt den Staub durch einen Saugschlitz mit Gummilippen direkt vom Boden auf, aufgewirbelter Staub wird dabei nicht vollständig erfaßt. Da die Reinigungsmechanik nicht an den Staubsauger angeschlossen ist, wird der aufgewirbelte Staub in der näheren Umgebung verteilt. Der Staub entkommt dem Roomba 560 seitlich und der Roboter ist nach der Reinigung von Hartböden regelmäßig eingestaubt.

Der Roomba 560 ist auf Hartböden etwas lauter als auf Teppich. Die harten Kunststoffräder stuckern über jede Fuge und Walzenmechanik und Staubsauger sind deutlich zu hören. Hartböden, insbesondere geflieste Flächen, sollte der Roomba 560 nicht Nachts oder in Ruhezeiten reinigen.

Ränder und Ecken Wertung: 8 von 10 Punkten

iRobot Roomba 560 auf dem Weg in eine Ecke

Die verbesserte Seitenbürste des Roomba 560 besteht aus einem Kunststoffstern mit 6 eingegossenen Pinseln. Die Bürste bringt oberflächlichen Schmutz in den Bereich der Walzenmechanik. Im Vergleich zu den anderen Probanden im Test geht der Roomba hier erstaunlich hartnäckig zu Werke und kann sogar auf Auslegeware und Filzteppich den größten Teil der Verschmutzungen entfernen. Auf geraden Strecken ohne Störung bleiben auf der rechten Seite des Roomba 560 bis zum Rand nahezu keine Verschmutzungen liegen.

Wird die Seitenbürste gestört, schaltet der Roomba 560 die Bürste ab und läßt Sie langsam entgegen der normalen Drehrichtung zurücklaufen. Hat sich die Seitenbürste verhakt, kommt er so wieder frei. An den Stellen an denen die Bürste ausgeschaltet und noch nicht wieder eingeschaltet wurde, bleiben alle Verschmutzungen liegen. In einem Raum werden immer die selben Stellen ausgelassen.

Bei der Wandverfolgung fährt der Roomba 560 dicht an der Wand entlang. Die zusätzlichen Entfernungssensoren im Schild ermöglichen dem Roboter sowohl mit der linken als auch mit der bevorzugten rechten Seite in einer glatten Bewegung und mit hoher Geschwindigkeit an der Wand entlang zu fahren. Lenkbewegungen sind dabei fast nicht zu erkennen, der Roomba bleibt immer eng am Hindernis.

Wird der Roomba durch eine hervorstehende Ecke oder ein Heizungsrohr in der Wandverfolgung unterbrochen, weicht er aus und kehrt in einer engen Kurve wieder zur Wand zurück. Auch beim Umrunden einer Außen-Ecke bleibt der Roomba 560 mit der Seitenbürste immer an der Wand. Dabei bleiben im Idealfall keine Auslassungen zurück. Im schlechteren läßt der Roomba 560 weitere Flächen aus, die vom Hindernis direkt abgedeckt werden oder über denen die Seitebürste abgeschaltet wurde.

iRobot Roomba 560 auf dem Weg unter einen Stuhl

Stuhl- und Tischbeine werden eng umrundet. Der Roomba dreht hierbei immer die rechte Seite zum Hindernis und wechselt hierfür auch schon einmal die Fahrtrichtung. Wird eine Engstelle, zum Beispiel eine Stuhlreihe, nur in einer Richtung durchfahren, bleibt auf der linken Seite des Roomba ein ungereinigter Rand von etwa 11cm zurück.

Ecken werden nicht besonders behandelt, der Roomba bevorzugt auch in Ecken die Fahrtrcihtung mit der Seitenbürste zur Wand. Die Seitenbürste reicht weit in die Ecke hinein, so daß in der Ecke nur ein minimals Dreieck von wenig mehr als 3 bis 4cm Seitenlänge ungereinigt bleibt.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Teppichboden10(positiv: Schnipsel und größere Partikel)
Hartboden7
Ränder8
Summe Reinigung25(maximal 30 Punkte)

Weiter mit Akku und Wartung des Roomba 560 ...


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