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iRobot Roomba 560 im Test: Bewegung

Der Roomba greift auch in der dritten Generation auf bewährte Strategien zurück. Nach einer Spiralfahrt folgt er zunächst der nächsten Wand und wechselt dann regelmäßig zwischen einer Art Zufallsfahrt und der Wandfahrt. Die Grundprogramme werden ergänzt durch eine ganze Reihe weiterer Tricks und Kniffe, die je nach erkannter Situation angewandt werden.

Flächenabdeckung Wertung: 9 von 10 Punkten

Der Roomba 560 benutzt für die Erfassung von Flächen keine reine Amöbenstrategie sondern mischt je nach Bedarf verschiedene Strategien.

Erkennt der Roomba eine größere Freifläche, dann fährt der Roboter fast parallele Streifen. Trifft der Roboter auf einen engeren Bereich, wechselt er wieder in eine Art Amöben-Strategie.

In Regelmäßigen Abständen wechselt der Roomba in die Wandverfolgung um die Außenbereiche und Ränder zu reinigen. Sind größere Freiflächen vorhanden, wechselt der Roomba weniger oft in die Wandverfolgung. Dieses verhalten kommt der Flächenabdeckung zugute, die Ränder werden trotzdem komplett und in vielen Bereichen auch mehrfach erfaßt.

iRobot Roomba 560

In größeren Räumen teilt sich der Roomba den Raum in mehrere Flächen auf, die er nacheinander aufsucht und reinigt. Die Aufteilung der Fläche verbessert die Flächenabdeckung und verringert die Auslassungen durch zu lang gefahrene Strecken.

Der Roomba ermittelt bei den ersten Fahrstrecken die Größe des Raumes und paßt daraufhin die Laufzeit und weitere Fahrstrategie an. Die Ladestation sollte am Rand der größten Freifläche im Raum aufgebaut werden, so kann der Roboter die Raumgröße besser erfassen und die Station wird vom Roboter schneller erkannt.

Der Roomba 560 hat eine erstaunlich hohe Reinigungsleistung. Er fährt auf freier Fläche mit einer recht hohen Geschwindigkeit, hinzu kommt eine wirksame Arbeitsbreite von 16cm für die Walzen und 18cm für den Staubsauger. Innerhalb von 35 Minuten erfaßt der Roomba Flächen bis etwa 30qm fast ohne Auslassungen, bei längeren Laufzeiten reicht es auch für Räume bis 40qm. Beim regelmäßigen Einsatz per Wochenprogramm verlängerte der Roomba 560 im Test seine Laufzeit ohne den Einsatz der "Leuchttürme" (Virtual Wall Lighthouses) zeitweise auf über 50 Minuten.

Schlecht zugängliche Flächen und Ränder Wertung: 9 von 10 Punkten

Der Roomba 560 setzt die Wandverfolgung ein um schlecht zugängliche Flächen gezielt anzufahren und um diese Engstellen und Hummerkörbe auch wieder zu verlassen. Der Roomba wechselt nicht bei jeder Kollision in die Wandverfolgung, vorhandene offene Flächen werden etwa gleichberechtigt behandelt.

Beim Reinigen um eine Tischgruppe wechselt der Roboter in die Wandverfolgung. Stuhlbeine werden jetzt eng umfahren und der Abstand zwischen den Stuhlbeinen bestimmt, ob der Roboter auch unter die Stühle gelangt. Eine freie Durchfahrt mit einer Breite von 36cm reicht hierzu bereits aus.

Folgen die Kollisionen kurz aufeinander oder der Roomba erkennt mit den Infrarotsensoren einen engen Bereich, dann bleibt der Roboter im Wandverfolgungsprogramm. Mit dieser Strategie verläßt der Roboter einen Hummerkorb ohne langen Aufenthalte in unterfahrende Stuhlgruppe wird so auch in einer angemessen kurzen Zeit wieder verlassen. Die Reinigung des gesamten Raumes wird durch schlecht zugängliche Bereiche nicht unnötig unterbrochen oder verlängert.

Fahrt zur Ladestation Wertung: 10 von 10 Punkten

Der Roomba 560 erkennt seine Station ab einem Abstand von etwa 1,5m bis 2m anhand eines Infrarot-Signals. Station und der Leuchtturm der virtuellen Wand senden unterschiedliche Signale aus. Hat der Roomba 560 die Station erkannt, fährt er direkt auf die Station zu. Mit einigem Abstand vor der Station dreht der Roboter auf die Station zu und fährt gerade (im Winkel von 90 Grad) in die Station ein. Die letzen 20cm kriecht der Roomba 560 und erreicht so zuverlässig die Ladekontakte.

Bei der Suchfahrt dreht sich der Roboter mehrmals um das Signal der Ladestation zu erfassen. Um gerade in Station hinein zu fahren benötigt der Roomba etwas Abstand zur Station. Ist er der Station bereits zu nah gekommen, entfernt er sich noch einmal von der Station, fährt ein Oval und dann gerade auf die Station zu.

Die Ladestation des Roomba 560 hat keine Wanne für das vordere Stützrad, wie sie die Ladestation des Roomba SE/Scheduler noch hatte. Der Roomba 560 schiebt sich mit dem Stützrad in eine trichterförmige Führung und steht sicher über den Kontakten.

Im gesamten Test erreichte der Roomba 560 die Station immer im ersten Versuch. Selbst als Der Roboter durch eine geöffnete Tür entkommen konnte, fand er am Ende den Weg zurück in die Station.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Flächenabdeckung9
Schlecht zugängliche Flächen und Ränder9
Fahrt zur Ladestation10
Summe Bewegung28(maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Reinigungleistung des Roomba 560 ...
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