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iRobot Roomba 555 im Test:
Akku und Wartung

Akkuleistung Wertung: 9 von 10 Punkten

3000 mAh bei 14,4 Volt leistet der Akku des Roomba 555. Alle 500er-Modelle nutzen denselben Akkutyp, daher fallen die Laufzeiten bei allen Modellen fast gleich aus. Für über zwei Stunden Fahr- bzw. Reinigungszeit reicht der Akku aus. Da der Roomba 555 nur für einen einzelnen Raum gedacht ist, nutzt der Roboter diese Leistung nicht komplett aus und kann noch mindestens in einem zweiten großen Raum eingesetzt werden.

Der Roomba 555 verfügt über einen Timer und läßt sich nicht komplett ausschalten. Der Roboter bleibt nach getaner Arbeit im Stand-By-Modus und verbraucht weiter Strom. Wollen Sie den Roomba 555 für längere Zeit nicht einsetzen, z.B. während Ihres Urlaubs, sollten Sie in jedem Fall die Batterie ausbauen.

Wenn Sie die Batterie entfernen wird der komplette Roboter zurückgesetzt, die Uhrzeit und bereits programmierte Startzeiten des Wochentimers gehen verloren. Laden Sie den Akku vor der Lagerung noch einmal vollständig auf.

iRobot Roomba 555 Ladestation

Ladezeiten Wertung: 8 von 10 Punkten

Innerhalb von 3 Stunden ist ein leerer Akku vollständig geladen. In der Praxis werden die Ladezeiten eher bei ein bis zwei Stunden liegen, da der Roomba 555 bei der Reinigung eines Raumes den Akku nicht komplett leerfahren kann.

Der Roomba 555 kehrt nach jedem Reinigungslauf in seine Station zurück und beginnt sofort mit dem Aufladen des Akkus. Da der Roboter durch den Timer auch im Standby weiter Strom verbraucht, sollte die Ladestation rund um die Uhr am Strom angeschlossen bleiben. Der Roomba 555 benötigt daher einen festen Stammplatz im Raum.

Ist der Akku verbraucht oder wurde er durch falsche Lagerung tief entladen worden, versucht der Roomba 555 mit Hilfe einer 16-stündigen Ladung die Leistung des Akkus wieder herzustellen. Dieser Refresh wird selten eingesetzt, im normalen, regelmäßigen Betrieb ist ein Refresh des Akkus nicht erforderlich.

Filter Wertung: 6 von 10 Punkten

Der Roomba 555 besitzt im Heck eine zweigeteilte Auffangbox, die durch ausrasten mit einer Taste nach hinten herausgezogen werden kann.

Im offenen Teil sammelt der Saugroboter die Krümel und Flusen, die von den Bürsten aufgenommen wurden. Der Schmutz wird entweder eingeworfen oder mit einem Kamm von der Bürste abgestriffen. Der Schmutz ballt sich zu einer Walze zusammen und kann einfach im Abfall ausgekippt werden.

iRobot Roomba 555, Filterbox

Das Staubfach wird aus der Auffangbox herausgeklappt. Der Staub wird durch einen Rahmen aus dem Fach gezogen und fällt als dichte Matte heraus. Lediglich das Filterpapier muss etwas ausgeklopft werden, dabei staubt es etwas. Der Filtereinsatz kann eine ganze Weile verwendet werden, bei Bedarf kann er entnommen und getauscht oder auch ausgespült werden.

Die Auffangbox darf nicht unter fließendem Wasser ausgewaschen werden, da der Motor des Staubsaugers in der Box untergebracht ist. Klebriger Schmutz darf mit einem feuchten Lappen aus der Box ausgewischt werden.

Bürstenpflege Wertung: 6 von 10 Punkten

Die Bürsten pflege gehört zu den regelmäßigen Wartungsarbeiten am Roomba 555. Sie sollten die Bürsten bei regelmäßigem Einsatz zumindest einmal im Monat kontrollieren und reinigen, bei langhaarigen Mitbewohnern auch deutlich öfter.

Die Bürste und die Gummiwalze sind ohne Werkzeug zugänglich. Wenn der Roomba 555 auf den Rücken gelegt wird, kann der Bürstenkäfig an zwei Tasten geöffnet werden. Die Walzen werden auf der einen Seite angehoben, so dass der Vierkant auf der anderen Seite aus dem Getriebe gezogen werden kann.

iRobot Roomba 555

Die Hauptbürste besteht aus einer Drahtachse, an der die langen Borsten befestigt sind und einem Rahmen. Dieser Rahmen sorgt dafür, dass sich lange Haare nicht um die Achse wickeln können und einfacher zu entfernen sind. Tierhaare sind meist zu kurz um sich aufzuwickeln und werden von einem Kamm in der Auffangbox abgestreift.

Die kleinere Walze mit den Gummilippen wickeln sich die Haare in den Aussparungen für die Käfigdrähte auf. Die Achse hat keinen besonders großen Durchmesser, daher können sich hier auch etwas kürzere Haare niederlassen. Die Haare sollten mit einer scharfen Schere abgeschnitten werden. Wenn Sie versuchen die Haare abzureißen, können Sie die weichen Gummilippen der Walze beschädigen.

Direkt in der Nähe der Lager sammeln sich Flusen und verbinden sich zu dicken Filzscheiben. Scheiben an den Walzen sollen die Lager vor den Flusen schützen, fördern aber ganu die Bildung dieser Rückstände.

Die Filzscheiben müssen Sie regelmäßig entfernen, unterbleibt dies, können diese Flusen die Walzenbürsten im Extremfall blockieren. Die Scheiben lassen sich nur mit einer sehr spitzen Schere durchschneiden.

Wenn der Bürstenkäfig einmal offen ist, sollten Sie auch die Lager der Antriebsseite im Bürstenkäfig kontrollieren. Nach längerem Einsatz sammeln und verwickeln sich auch hier einzelne Haare.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Akkuleistung 9
Ladezeiten 8
Filter 6
Bürstenpflege 6
Summe Akku und Wartung 29 (maximal 40 Punkte)

Weiter mit Bedienung und Kosten des iRobot Roomba 555 ...


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