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iRobot Roomba 555 im Test:
Fahrwerk und Sensoren

Die komplette Roomba-500er-Serie unterscheidet sich nicht im mechanischen Aufbau. Auch die kleinen Modelle verfügen über die gleiche bewährte Technik.

Fahrwerk Wertung: 9 von 10 Punkten

Das Fahrwerk der Roomba 500-Serie ist hier schon mehr als einmal beschrieben worden: Zwei Antriebsgondeln rechts und links an den Außenseiten des Roomba 555 sorgen für den Vortrieb. Die Antriebsräder können bis zu 3,5cm ausfedern, der Antrieb wird auch dann eingesetzt, wenn die Karossierie durch auffahren etwas angehoben wird.

iRobot Roomba 555

Der Schwerpunkt des Roomba 555 liegt im vorderen Teil des Saugroboters, hier stützt eine kleine, drehbar gelagerte Walze die Karosserie. Die drei Auflagepunkte, Antriebsräder und Stützrolle, führen den Roboter sicher in einer geraden Bahn.

Unebenheiten, Bodenleisten oder Absätze von mehr als einem Zentimeter werden nahezu ohne Ablenkung überfahren. Der Roomba 555 kontrolliert seine Fahrtrichtung sehr genau und steuert bei Abweichungen sofort entgegen.

Die Unterseite der Karosserie ist glatt und ohne vorstehende Ecken oder Kanten gestaltet und bietet beim Auffahren nur wenig Widerstand. Der Bürstenkäfig ist durch mehrere Drahtbügel gesichert, so dass sich auch hier nur wenig Möglichkeiten zum verhaken an Teppichkanten oder Leisten bieten. Wen der Roomba 555 auf ein Hindernis aufläuft, kommt er in den meisten Fällen wieder frei.

Wenn Sie lose Gegenstände vor dem Roboter verstecken wollen, reicht es nicht aus sie hinter den Bodenrahmen eines Schwingsessels zu legen. Der Roomba überfährt flache Leisten oder Rahmen, erst ab etwa 2cm Höhe wird eine aufliegender Gegenstand als Hindernis wahrgenommen.

Insgesamt ist das Fahrwerk des Roomba 555 gut gelungen und setzt der Geländegängigkeit des Roomba 555 im Rahmen seines Einsatzgebietes wenig Grenzen.

Sensoren Wertung: 9 von 10 Punkten

Die komplette Elektronik für die Hinderniserkennung ist im Rammschild des Roomba 555 untergebracht. Das Rammschild deckt die vordere Hälfte des Roomba ab und ragt mit einem optischen Sensor in der Mitte etwas über das Raumprofil des Roboters heraus.

Das Schild ist glatt, ohne grobe Kanten an die restliche Karosserie angepasst, so dass der Roomba 555 sich nicht verhakt und keine Kratzer hinterlässt. Der Roomba 555 erkennt die Richtung, in der er mit einem Gegenstand kollidiert und reagiert darauf.

iRobot Roomba 555 Sensoren

Bevor der Roomba 555 gegen einen Gegenstand stößt, bremst er ab. Im Schild eingebaute Infrarot-Sensoren erkennen die meisten Hindernisse in einem Abstand von etwa 10cm. Der Roomba 555 berührt dann das Hindernis nur noch sanft und wendet sich erst dann ab. Auf diese Weise kann er eng an Hindernissen vorbei fahren und lässt nur wenige Ränder aus.

An der Unterseite des Schildes befinden sich 4 Höhensensoren, die den Roomba 555 sicher vor jedem Abgrund stoppen. Die Probefahrt auf einem Tisch ist kein Problem.

Weitere Sensoren überwachen die Räder und Bürsten des Roomba 555. Tritt hier ein Fehler auf, schaltet sich der Roomba 555 ab und meldet sich beim Einschalten mit einer gesprochenen Fehlermeldung. Mehrere Infrarot-Empfänger ermöglichen dem Roomba 555 seine Ladestation und die virtuellen Wände zu erkennen.

Ein Schmutzsensor komplettiert die Sensor-Phalanx: Erkennt der Roomba 555 anhand einer Metallfläche im Einwurfbereich der Bürsten eine größere Menge Partikel, dreht der Saugroboter einmal auf der verschmutzten Stelle. Bei stark verschmutzten Flächen kreist der Roomba 555 über dem Schmutz und unterbricht hierfür sein normales Reinigungsprogramm.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Wertung: 10 von 10 Punkten

Im Test erkannte der Roomba 555 zuverlässig alle Hindernisse.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk9
Sensoren9
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen10
Summe Fahrwerk und Sensoren28(maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Bewegung des iRobot Roomba 555 ...


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