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iRobot Roomba 520 im Test - Reinigung

Zwei gegenläufige Walzen, eine Bürste und eine Gummiwalze mit Lippen, dazu ein getrennter Staubsauger sind das Markenzeichen der Roomba-Staubsauger. Eine Technik die sich seit Jahren bewährt.

Teppichboden Wertung: 7 von 10 Punkten

Die verwendete Testfläche aus Rippenteppich ist keine leichte Aufgabe. Die Krümel und die verstreuten Haferflocken verhaken sich im Boden und können nur mit der Bürste gelöst werden.

Die aktuell von iRobot verwendete Bürste ist dafür nicht so gut geeignet, die Borsten sind lang und entwickeln wenig Kraft. Die gegenläufigen Bürsten des Roomba 520 können die lose aufliegende Krümel und Flusen sehr gut aufnehmen, nur die verhakten Partikel lassen sich nicht so einfach lösen. Der Roomba 520 musste die Fläche mehrfach überfahren um am Ende doch alles aufzunehmen.

Das Ergebnis wäre auf einem Teppich mit offenen Flor deutlich besser, hier können die Borsten und die Gummilippen besser in den Boden eindringen. Einmal erfasste Partikel werden in die Auffangbox geworfen und der Staub wird für den nachfolgenden Staubsauger gelöst und aufgewirbelt. Die Bürsten erfassen einen Streifen von 16 cm Breite unter dem Roboter, auf der rechten und linken Seite bleiben jeweils knapp 10 cm Abstand zur äußeren Spitze des Kollisionssensors.

Der Staubsauger arbeitet sehr effektiv: Gegenüber der ersten 500er-Serie aus 2007 konnte die Leistung des Staubsaugers deutlich gesteigert werden. Der Staubsauger ist in der Lage alles aufzusaugen, was die Bürsten gelöst haben. Der Staubsauger erfaßt einen Streifen von 18cm Breite unter dem Roboter.

Insgesamt ein recht gutes Ergebnis, aber keine Top-Leistung.

Hartböden Wertung: 8 von 10 Punkten

Auf Hartböden arbeiten die gegenläufigen Bürsten sehr effizient: Die Bürstenwalze fegt Partikel und Staub gegen die Fahrtrichtung und die Walzen mit den Gummilippen wirft den Schmutz in die Auffangbox. Die Schmutzpartikel können dieser Kombination nicht entkommen, alles was im Weg des Bürstenkäfigs liegt, wird auch in den offenen Teil der Auffangbox geschleudert.

Die Bürsten lösen anhaftende Staubschichten vom Boden, so dass auf Parket oder Laminat eine saubere Fläche zurückbleibt. Auch hier wirkt sich die größere Leistung des Staubsaugers positiv aus.

Der Roomba 520 erreicht auf glänzenden Böden allerdings keinen ganz perfekten Glanz, Robotermodelle mit Wischbalken (Moptuch oder statisch aufgeladenem Staubtuch) leisten hier noch ein Quentchen mehr, verbrauchen allerdings auch mit jedem Lauf ein neues Staubtuch.

iRobot Roomba 520 auf Fliesen

Auf Fliesen kann der Roomba 520 nahezu alle Partikel aus den Fugen erfassen. Die Borsten reichen auch in tiefere Fugen und befördern Krümel in die Reichweite der Gummiwalze. Das reicht auch um kleinere Partikel wie Semmelbrösel sicher in die Auffangbox zu werfen, den Rest besorgt der Staubsauger.

Bei fest haftendem, angetretenem und klebendem Schmutz muss auch der Roomba 520 passen. Spätestens wenn es klebrig wird, sollten Sie keinen Saugroboter mehr einsetzen.

Insgesamt eine gute Reinigungsleistung auf allen Hartböden.

Ränder und Ecken Wertung: 6 von 10 Punkten

Die weiße Seitenbürste mit den 3 Pinseln erreicht bei der Wandverfolgung die Wand und auch die Ecken. Die Seitenbürste sitzt an der richtigen Stelle und der Roomba 520 fährt auch eng genug an der Wand entlang, es entstehen fast keine Auslassungen. Aufliegende Partikel werden von der Bürste in den Weg der Hauptbürsten und des Staubsaugers befördert.

Der Roomba 520 stoppt die Seitenbürste sobald sie sich verklemmt und dreht die Bürste langsam in Gegenrichtung. So wird die Bürste geschützt und hält länger. An diesen Stellen setzt dann allerdings auch die Reinigungswirkung für eine kurze Strecke aus.

 

Die Pinsel liegen sehr flach auf und greifen auf Teppich kaum nach unten in die Fasern ein. Auf der Testfläche mit Rippen-Teppich konnte sich der Schmutz verhaken und die Pinsel hatten schlechte Chancen die Partikel in den Weg der Hauptbürsten zu bekommen. Es bleibt ein Rand von ziemlich genau 10cm Breite, der vom Roomba 520 nicht richtig erfasst wird.

Auf Hartböden ist die Wirkung der Seitenbürste um Klassen besser. Es bleiben keinerlei Auslassungen und die Pinsel schieben die Partikel erfolgreich in den Weg der Hauptbürsten. Selbst auf glatten Böden wird der Roomba 520 fast keine Krümel aus dem eigenen Weg schießen.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Teppichboden 7
Hartboden 8
Ränder 6
Summe Reinigung 21 (maximal 30 Punkte)

Weiter mit Akku und Wartung des iRobot Roomba 520 ...


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