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iRobot Roomba 520 im Test - Bewegung

Flächenabdeckung Wertung: 9 von 10 Punkten

Wird der Roomba 520 mitten in einem Raum ausgesetzt und eingeschaltet, beginnt er seine Reinigung mit einer Spiralfahrt. Wenn er etwa einen Quadratmeter erfaßt hat, geht er in eine gerade Fahrt über. Der Roboter fährt dann eine gerade Bahn, bis er mit einem Hindernis kollidiert und beginnt dann mit einer Wandverfolgung.

An die Wandverfolgung schließt sich eine Amöbenstrategie oder Zufallsfahrt an. Der Roomba fährt eine gerade Strecke bis er ein Hindernis erkennt, dann wendet er vom Hindernis weg und fährt wieder eine gerade Strecke. Die Amöbenstrategie ist immer noch die beste Möglichkeit um eine sehr gute Flächenabdeckung in kurzer Zeit zu erreichen.

Die Spiralfahrt wird vom Roomba 520 nicht mehr wiederholt, die weitere Reinigung besteht im Wechsel aus Amöbenstrategie/Zufallsfahrt und Wandverfolgung.

Wird der Roomba 520 in der Station gestartet, setzt er rückwärts aus der Station, wendet und fährt knapp einen Meter in gerader Linie von der Station weg. Anschließend dreht er um 90 Grad nach rechts und beginnt mit der Zufallsfahrt.

Die Flächenabdeckung ist auch in großen Räumen sehr gut. Nur wenn der Roomba 520 wenig Zeit hat oder oft durch die Schmutzerkennung im normalen Programm unterbrochen wird, kann es zu Auslassungen in der Nähe der Wände kommen.

Roomba 520, iRobot Corporation

Schlecht zugängliche Flächen und Ränder Wertung: 9 von 10 Punkten

Der Einsatz der Abstandssensoren ermöglicht dem Roomba 520 eine gerade Fahrt an der Wand entlang. Er wird dabei immer die rechte Seite zur Wand drehen, denn hier befindet sich die Seitenbürste.

Diese Fahrweise ist eine Spezialität der Firma iRobot: Der Roomba 520 steuert die Wand an, dreht auf einen Abstand von ein bis 2cm zur Wand und zieht schnurgerade und mit seiner höchsten Geschwindigkeit seine Bahn. Über die Abstandssensoren mißt der Roboter den seitlichen Abstand und hält ihn auch über mehrere Meter exact ein. Taucht ein Hindernis auf, verlangsamt der Roomba 520 sein Tempo und berührt es nur kurz mit dem Kollisionssensor.

Auslassungen treten fast nicht mehr auf, der Roboter behält jederzeit mit der Seitenbürsten den Kontakt zur Wand. Bei Hindernissen direkt an der Wand dreht der Roomba 520 fast im rechten Winkel ab, um dann in einem engen Bogen wieder zur Wand zu fahren.

Ist die seitliche Begrenzung bei der Wandverfolgung nicht mit den Abstandssensoren erkennbar, dann fährt der Roomba in leichten Bögen zur Wand hin, kollidiert und dreht ab. Dies kann vorkommen wenn die Sockelleiste eines Schranks weit hinter der Unterkante der Tür liegt. Der Roomba 520 kollidiert dann zuerst mit der Türkante und benutzt diese als Begrenzung. Die flachen Bögen sind so gewählt, das der Roboter nur wenig Auslassungen hinterläßt.

Tisch und Stühle bringen den Roomba 520 nicht aus der Ruhe: Mit einer Wandverfolgung versucht der Roomba eine Sitzgruppe zu umrunden und fährt dabei in jede sich bietende Lücke. Bereits ein Durchgang von 38cm reicht aus.

Der Roboter sucht so auch die Flächen unter dem Tisch auf und sorgt dort für Ordnung. Die Fläche wird einmal gereinigt, danach sucht der Roomba bereits wieder nach einem Ausgang.

Erkennt der Roomba 520 eine kleine Fläche, in der bereits kurze Strecken mit einer Kollision enden, dann wechselt er in die Wandverfolgung. Unterstützt wird er dabei von den Abstandssensoren, seitliche Begrenzungen und Ausfahrten werden sofort erkannt. Frei zugängliche Stuhl- oder Tischbeine werden einmal umrundet, unter einem frei stehenden Couchtisch wird so nahezu die komplette Fläche erfasst.

Befindet sich der Roomba in einem schmalen Gang von wenig mehr als zwei Roboterbreiten bleibt gelegentlich in der Mitte ein unterbrochener, ungereinigter Streifen zurück. Der Roomba 520 wechselt in dieser Situation etwas zu schnell in die Wandverfolgung. Dies bietet Raum für kleine Verbesserungen, ist aber keine ernste Schwäche.

Die Firma iRobot bringt einige Jahre Erfahrung bei der Programmierung der Roombas mit und verbessert die Programmierung Ihrer Roboter immer weiter. Die Strategien der Roomba-Serie für Wandverfolgung und Engstellen sind das Beste, was der Saugroboter-Markt aktuell bieten kann.

Fahrt zur Ladestation Wertung: 9 von 10 Punkten

Die Fahrt zur Ladestation wird beim iRobot Roomba 520 entweder durch das Ende der Reinigung, einen leeren Akku oder durch Tastendruck auf dem Roboter ausgelöst. Auf dem Weg zur Station werden die Bürsten nicht abgeschaltet, der Saugroboter reinigt weiter.

Der Roomba 520 erkennt seine Station im Abstand von etwa 1,5m. Der Roboter fährt zu einem Punkt etwa einen Meter frontal vor der Station, wendet dort und fährt dann gerade auf die Station zu. Die letzten 50cm fährt er dabei sehr langsam und kriecht in die Station.

Die Fläche direkt um die Station herum ist für den Roomba 520 tabu: Die Station hält diesen Bereich mit einem Infrarot-Signal aus dem Aufsatz frei, damit der Roboter sie nicht bei der Reinigung verschiebt. Die Station sollte an einer eher unauffälligen Stelle aufgebaut werden, eine Fläche mit einem Radius von etwa 30 bis 40cm direkt um die Station herum wird nicht gereinigt.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Flächenabdeckung 9
Schlecht zugängliche Flächen und Ränder 9
Fahrt zur Ladestation 9
Summe Bewegung 27 (maximal 30 Punkte)

Weiter mit der Reinigungsleistung des iRobot Roomba 520 ..


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