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Fahrstrategie

Auch wenn der Dirt Devil EVO der erste Wischroboter dieses Herstellers ist, hat er doch eine sehr hoch entwickelte Fahrstrategie.

Flächenabdeckung Wertung: 9 von 10 Punkten

Der Dirt Devil EVO benutzt für die Flächen eine Mäander-Strategie. Der Roboter fährt ab der Stelle an der er ausgesetzt wird den Raum in parallelen Bahnen ab. Die Richtung in der die Front des Roboters zeigt, bestimmt dabei die Ausrichtung der Bahnen. Nach Ende der Reinigung finden Sie den Roboter genau dort, wo die Reinigung begonnen wurde.

Dirt Devil EVO reinigt Laminat - Staubwischen.

In kleineren Räumen orientiert sich der EVO völlig alleine, in größeren Räumen verbessert ein kleiner Kasten, der auf einem Tisch oder der Fensterbank aufgestellt wird, die Orientierung. Diese Basis steht mit dem Dirt Devil EVO in Funkkontakt und ermöglicht die genauere Bestimmung der Position im Raum.

Der Roboter erzeugt während seiner Fahrt eine Landkarte des Raumes. Mit Hilfe diese Karte ermittelt er seine Position und hält befahrbare Räume fest, die der Roboter für die Randreinigung erneut aufsucht. Ändert sich die Begrenzung des Raumes, z.B. weil jemand eine Tür schließt durch die der EVO vorher entkommen war, dann versucht er mehrfach an dieser neuen Barriere vorbei zu kommen.

Auch das Programm für die feuchte Reinigung arbeitet grundsätzlich mit der selben Fahrstrategie für die Flächenabdeckung. Hier wird lediglich die Geradeaus-Fahrt durch ein vor- und zurücksetzen in leichten Bögen ersetzt.

Schlecht zugängliche Flächen und Ränder Wertung: 6 von 10 Punkten

Dirt Devil EVO - abschliessende RandreinigungNeben der Mäander-Strategie verfügt der Dirt Devil EVO auch über Strategien zur Reinigung von Rändern und Ecken. Seine Sensoren lassen dabei keine Abstandsmessungen zur Seite hin zu, so dass der Roboter sich an den Rändern entlang durch den Raum tastet.

Erkennt der Dirt Devil EVO bei der Flächenreinigung eine schlechter zugängliche Ecke, unterbricht er die Mäanderfahrt und reinigt zuerst diesen abgegrenzten Raum. Die kleine Fläche wird am Rand entlang abgefahren und dann in kurzen parallelen Bahnen gewischt. Anschließend begibt sich der Dirt Devil EVO auf seine letzte Fahrspur der Flächenreinigung und setzt diese fort.

Die Reinigungstücher sind etwas größer als der Wischbalken des Dirt Devil EVO. Das seitlich überstehende Tuch wirkt dämpfend bei Berührungen und wischt gleichzeitig auch etwas über die Kanten.

Bei der Drehung des Dirt Devil EVO bleiben am Rand kleine Dreiecke ungereinigt, die der Roboter später durch die Fahrt an der Wand entlang wieder erfassen kann. Die abschliessende Randreinigung wird nur im Zusammenspiel mit der Basisstation ausgeführt und erfasst in großen Räumen nicht alle Begrenzungen des Raumes.

Dirt Devil EVO - Northstar Indoor GPSAuch wenn der Wischroboter recht klein gebaut ist, eine Kollision mit einem Hindernis führt immer zu einer Wende. So können auch größere Ecken ausgelassen werden, die durch Stuhl oder Tischbeine abgedeckt werden. Auf der anderen Seite werden Blumentöpfe oder Tischbeine akkurat und ohne Auslassungen umfahren, soweit genügend Raum vorhanden ist.

Wenn das Northstar Indoor-GPS genutzt wird, fährt der Dirt Devil EVO nach der kompletten Reinigung des Raums noch einmal alle Aussenränder  ab. Dabei bleiben dann am Rand nur wenige Auslassungen übrig. Die abschliessende Randreinigung wurde im Test leider nicht in allen Räumen erfolgreich ausgeführt, in sehr großen Räumen urde die Reinigung teilweise ohne die zusätzliche Randreinigung abgeschlossen.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Flächenabdeckung 9
Schlecht zugängliche Flächen und Ränder 6
Summe Fahrstrategie 15 (maximal 20 Punkte)

Weiter zur Reinigungswirkung des Dirt Devil EVO ...


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