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Saugrobot.de

Nie mehr selber Saugen ...

Infinuvo Cleanmate QQ2 im Test:
Fahrwerk und Sensoren

Der Cleanmate QQ2 hat einen für Saugroboter sehr typischen Aufbau: Rund wie eine 36cm-Pizza, mit 9 cm Höhe flach genug um unter den üblichen Sitzgruppen mit 12cm-Beinen zu saugen, mit einem einzigen Schildartigen Kollisionssensor im Frontbereich.

Fahrwerk Wertung: 5 von 10 Punkten

Infinuvo Cleanmate QQ2, Unterseite, Fahrwerk

Das Fahrwerk besteht aus zwei Antriebsrädern und einem olivenförmigen kleinen Gleiträdchen im vorderen Bereich. Der Roboter lenkt mit den Antriebsrädern, das Gleitrad stützt lediglich das Chassis am Boden ab. Das Gleitrad folgt der Bewegung des Roboters und rutscht bei Seitwärtsbewegungen über den Boden. Ein schwarzes Gummiprofil auf den Antriebsrädern verbessert die Haftung.

Das Fahrwerk des Infinuvo Cleanmate QQ2 ermöglicht eine saubere Geradeausfahrt. Der Boden des Chassis ist in einigen Teilen etwas angehoben um der Bürste und den Seitenpinseln mehr Platz zum Arbeiten zu lassen. Diese Bodenfreiheit verringert den Widerstand beim Vorbeistreichen des Teppichs an der Unterseite des Roboters. Der Infinuvo Cleanmate QQ2 ist auf Teppich fast genau so schnell wie auf Hartböden. Die Seitenabweichung (driften) durch die Faserrichtung des Teppichbodens ist minimal.

Die Antriebsräder können Höhenunterschiede bis zu 1,5cm zum Chassis ausgleichen. Bei einem Durchmesser von 36cm ist dieser Wert knapp bemessen.

Die Überquerung von Fußleisten und das Erklimmen dünner Teppiche macht keine Probleme. Bei Fußmatten und etwas dickeren auf dem Boden aufliegenden Teppichen kann der Cleanmate QQ2 beim Auffahren hochgehebelt werden so daß eines oder beide Antriebsräder den Kontakt verlieren. Der Effekt ist so ähnlich als würde ein Boot auf eine Sandbank auffahren.

Das Problem wird verstärkt durch den rotierende Seitenpinsel. Der Seitenpinsel sitzt auf einer Erhebung unter dem Chassis und kann sich unter eine Matte oder einen losen Teppich schieben. In den meisten Fällen wird der Roboter nur durch die Kante nur von seinem Weg abgelenkt oder kann sich selbst befreien.

Sensoren Wertung: 5 von 10 Punkten

Das 180 Grad-Rammschild des Infinuvo Cleanmate QQ2 ist zu einem Sensor zusammengefaßt. Egal an welcher Stelle das Schild den Kontakt auslöst, der Roboter kann nur auf den Zusammenstoß reagieren, nicht auf die Richtung. Auf diese Weise kann der Saugroboter zwar eine Kollision erkennen, kann aber nur durch Drehung und erneutes Anstoßen Hindernisse umfahren.

3 im Bereich unter dem Frontschild verteilte Höhen-Sensoren beseitigen beim Cleanmate QQ2 die Absturz-Gefahr. Die Infrarot-Sensoren erkennen zuverlässig jeden Höhenunterschied. Wird das ausgestrahlte Infrarot-Licht nicht mehr vom Untergrund reflektiert, löst der Sensor aus. Die Höhensensoren sind mit dem Frontschild zusammengeschaltet, der Roboter reagiert auf den Höhensensor wie auf eine Kollision mit einem Gegenstand.

Beim Tisch-Test ist der Infinuvo Cleanmate QQ2 in der Lage mit dem Programm zur Wandverfolgung an der Tischkante entlang zu fahren. Lediglich die fehlenden heckseitigen Höhensensoren könnten den Roboter im beim Zurücksetzen ausnahmsweise in Schwierigkeiten bringen. Im Test war das jedoch kein Problem.

Das Sensorschild steht an den beiden Enden etwas vom Roboter ab. Die Enden des Schildes können sich hier, insbesondere beim Zurücksetzen während der Wandverfolgung an senkrecht hängenden Kabeln oder senkrechten Drähten verhaken. Die problematischen Kabel und Gegenstände sind im Probelauf leicht zu finden und zu beseitigen.

Sensoren zur Fehlererkennung (z.B. für die Überwachung von Filterbox, Bürste oder Ansaugschacht) besitzt der Inifinuvo Cleanmate QQ2 nicht, eine virtuelle Wand fehlt.

Fehler bei der Erkennung von Hindernissen Wertung: 10 von 10 Punkten

Der Infinuvo Cleanmate QQ2 erkennt zuverlässig alle Hindernisse im Frontbereich und seitlich vom Roboter. Hinten hat der Saugroboter keinen Kollisions-Sensor, die Programmierung gleicht dies jedoch aus. Der Cleanmate QQ2 fährt nur genau auf dem Weg einige Zentimeter rückwärts, den er vorher bereits befahren hat.

Das Kontaktschild ist bei der Kollision mit Hindernissen gelegentlich etwas lauter, die Aufprallgeschwindigkeit und Kraft ist dabei aber so gering, das keine Schäden auftreten. Auch wenn das Plastikschild gelegentlich poltert, Möbel werden nicht beschädigt.

Stehen leichte Gegenstände auf glatter Oberfläche im Weg des Roboters, kann er Sie vor sich her schieben. Im Film wird das mit einer leeren Kunststoff-Flasche gezeigt. Ist der Gegenstand nur geringfügig schwerer oder haftet er auf dem Boden, löst der Kollisionssensor bereits aus.

Diese Eigenart haben alle Saugroboter mit mechanischer Kollisionserkennung: Der Sensor darf nicht zu früh auslösen um Fehlmeldungen zu vermeiden. Andererseits muß er früh genug auslösen um empfindliche Gegenstände nicht zu beschädigen. Diese Abstimmung ist beim Infinuvo Cleanmate QQ2 gelungen.

Der Infinuvo Cleanmate QQ2 leistet sich bei der Kollisionserkennung keine Schwäche.

Wertung

KriteriumPunkteBemerkung
Fahrwerk5
Sensoren5
Fehler bei der Erkennung von Hindernissen10(Keine Auffälligkeiten)
Summe Fahrwerk und Sensoren20(maximal 30 Punkte)

Weiter im Test mit der Bewegung ...
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